Evolution wäre unlogisch

Amphibienfische deuten auf den Schöpfer

Fische, die zeitweise an Land gehen, hätten diese Fähigkeit mindestens 33-mal unabhängig voneinander erwerben müssen. Dies zeigt eine detaillierte Untersuchung. Der Befund ist aus evolutionstheoretischer Sicht unerwartet, zudem ist der Hinweis, dass eine solche Fähigkeit einfach zu gewinnen sei, unzulässig.

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Schlammspringer (Amphibische Fische)
Einige dieser amphibischen Fische verbringen nur ein paar Sekunden oder Minuten an Land, andere bringen es auf Stunden bis hin zu Tagen; zu den bekanntesten gehören die Schlammspringer, die mehr Zeit an Land als im Wasser verbringen. Biologisch gesehen, ist dazu eine ganze Reihe von Bauplanbesonderheiten erforderlich, berichtet die Plattform «genesisnet.info» in ihrem neusten Rundschreiben.

In einer jüngst veröffentlichten detaillierten Studie wurden 130 amphibisch lebende Fischarten nachgewiesen. «Diese sind auf 33 Familien verteilt, und die Autoren interpretieren diesen Befund so, dass damit auch die Mindestanzahl einer unabhängigen, konvergenten Entstehung amphibischer Fische bei 33 liegt. Vermutlich ist diese Zahl noch deutlich höher, denn alleine bei der genauer untersuchten Familie der Blenniidae schliessen die Autoren auf eine siebenmalige konvergente Entstehung eines «in hohem Masse amphibischen Lebensstils». Die Fisch-Familien, bei denen es amphibische Arten gibt, sind ökologisch zum Teil sehr unterschiedlich und kommen sowohl in Süss- als auch Salzwasser vor.

Unzulässiger Zirkelschluss

Die  Autoren schliessen daraus, dass die amphibische Lebensweise evolutionär wenig kompliziert sei, weil sie so oft entstanden sei. «Diese Schlussfolgerung ist unlogisch», argumentiert «genesisnet.info» und begründet: «Denn die Häufigkeit des Vorkommens dieser Lebensweise hat mit der Frage, wie schwierig die dafür nötigen Voraussetzungen zu erfüllen sind, nichts zu tun.»

Selbst, wenn Evolution vorausgesetzt wird, ist dies schwer erklärbar: «In Wirklichkeit ist der Befund des häufigen Vorkommens der amphibischen Lebensweise eine schwerwiegende Herausforderung für evolutionsbiologische Hypothesen, da auf der Basis zukunftsblinder Mechanismen ein vielfacher Übergang zu anspruchsvollen ähnlichen Fähigkeiten nicht zu erwarten ist.»

Schöpfung realistischer

In der Studie sei zudem erkennbar, dass die zahlreichen amphibischen Fischarten keine Vorstufen zu landlebenden Formen seien. «Die amphibische Lebensweise von Fischen scheint also keinen Startvorteil für einen Übergang an ein dauerhaftes Landleben darzustellen, wie es bei den Landwirbeltieren verwirklich ist.»

Die amphibische Lebensweise der genannten Fische hätte sich 33-mal ohne Zielvorgabe selbst entwickeln müssen. Reinhard Junker, Biologe und Leiter der «Studiengemeinschaft Wort und Wissen» sowie Autor des «genesisnet.info»-Beitrages: «Schöpfung ist realistischer, weil ein Schöpfer gezielt beliebig oft nützliche Einrichtungen und Fähigkeiten konstruieren kann. Ein zukunftsblinder, rein natürlicher Evolutionsprozess wird dagegen kaum durch Zufall und Auslese vielfach zu ähnlichen Ergebnissen kommen.»

Zum Thema:
Dossier «Wunder der Schöpfung»
Ausgeklügelte Schöpfung: Wüstentiere trinken Nebel
Wunderwerk Wasserläufer: Winzige Füsschen zeigen Gottes Spuren
Geheimnis des Goldregenpfeifers: 200-Gramm-Vogel bietet Evolution die Stirn

Datum: 05.08.2016
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet

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