Das Reden Gottes

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Gott spricht auf der ganzen Erde, sei es durch Menschen, Umstände, sein Wort oder Träume und Visionen.
Josué, eine 10-jähriger Indianerjunge aus dem Stamm der Caquinte in Peru, hörte die Geschichte seines Stammes, ihres Schöpfergottes und wie die Caquinte zum Glauben an Jesus Christus kamen. Durch die Erzählung berührt, übergab auch er sein Leben Jesus Christus.

Die Caquinte ist ein Indianerstamm mit nur 400 Menschen. Sie leben in einem wilden, hügeligen Gebiet - weitab von jeder Zivilisation in Peru (Südamerika). Doch die biblische Botschaft erreichte sie auch hier - auf ganz besondere Weise.

Die grosse Nachricht

Josué hatte Gott als zehnjähriger Junge kennengelernt - dank seinem Grossvater. Dieser hatte ihm folgendes erzählt: Noch bevor die ersten Missionare zu den Caquinte-Indianern in Südamerika gekommen waren, hatten die Caquinte schon Kenntnisse über Gott. Sie wussten, dass einmal vor langer, langer Zeit Gott alles geschaffen hatte: Den Urwald, die Flüsse, die Tiere und die Menschen. Aber weil das schon so lange her war, dachten die Caquinte, dieser Schöpfergott hätte sie verlassen.

Aber eines Tages geschah etwas Besonderes: Ein Caquinte-Mann hatte einen Traum. Er träumte von Leuten aus dem Nachbarstamm der Machiguenga. Diese sollten sie nach Gott fragen, denn sie hätten eine grosse Nachricht bekommen. Da wurde dieser Caquinte-Mann sehr neugierig und ging zu den Machiguengas. Einige Freunde begleiteten ihn. Und tatsächlich hatten diese etwas Besonderes zu erzählen: "Ein Missionar sei zu ihnen gekommen und habe ein Buch mitgebracht. In diesem Buch stünde, dass Gott die Menschen nicht verlassen habe, sondern den Kontakt zu ihnen suche - also auch zu den Caquinte. Deshalb habe er seinen Sohn Jesus Christus gesandt. "

Der Caquinte-Mann und seine Freunde eilten sofort zurück zu ihrem Dorf und berichteten den andern alles. Viele Caquinte kamen so zum Glauben und nahmen Jesus Christus als ihren Herrn und Gott an, auch der Grossvater von Josué.

Als Josué das hörte, wollte er auch an Jesus glauben. Nach ein paar Jahren war ihm sein Glaube nicht mehr wichtig. Er dachte nicht mehr an Jesus, betete nicht mehr zu ihm. Eines Tages wurde er sehr krank. Josué fürchtete, er müsse sterben. so begann er zu beten und bat Gott um Vergebung, dass er ihn so lange vergessen hatte. Gott antwortete und Josué wurde wieder gesund. Das vergass Josué nie mehr. Heute versucht er ein Leben mit Jesus zu leben. Fröhlich macht er sich jeden Sonntag auf den Weg zum Gottesdienst.

Redigiert: Livenet, Antoinette Lüchinger

Quelle: Indicaminio-Report / SIM
Autorin: Martha Schmidt

Datum: 04.10.2004

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