«Da draussen gibt es einen grossen Hunger»
«I Can Only Imagine 2» kommt demnächst in die Kinos. Der Streifen erzählt das nächste Kapitel im Leben von «MercyMe»-Sänger Bart Millard: In diesem ringt der Musiker mit den Herausforderungen der Vaterschaft und er sucht nach Freude inmitten seines enormen Erfolgs.
Die Handlung nimmt eine Wendung, als der neue Sänger Tim Timmons sich der Tour anschliesst und Optimismus in eine Gruppe bringt, der dieser lange gefehlt hat.
Der Film basiert auf einer wahren Geschichte und ist die Fortsetzung des Kinohits «I Can Only Imagine» aus dem Jahr 2018. Beide Filme wurden von der «Kingdom Story Company» produziert.
«Grosser Hunger nach solchen Filmen»
Dennis Quaid spielte im ersten Film Millards Vater und kehrt nun im neuen Film in Rückblenden zu dieser Rolle zurück. Er betont im Gespräch mit «Crosswalk»: «Da draussen gibt es einen Hunger nach solchen Filmen, und auch in mir gab es einen Hunger, solche Rollen zu spielen.»
Weiter streicht er heraus, dass die Themen und die Geschichte des Films «Dinge sind, mit denen ich selbst gerungen habe, Dinge, die in meinem Leben passiert sind».
In vielen christlichen Filmen
Es ist der neueste glaubensorientierte Film mit Quaid, der zuvor auch in den glaubensbezogenen Filmen «American Underdog» sowie in «I Can Only Imagine», «The Hill», «Blue Miracle» und «On a Wing and a Prayer» mitspielte. Zuvor hatte er bereits den Vater der Surferin Bethany Hamilton in «Soul Surfer» gemimt, der einst ein Hai den Arm abgerissen hatte.
Daneben ist die Musik und nicht einzig die Schauspielerei seine grosse Leidenschaft. Sein selbst komponiertes Lied «Fallen» spiegelt seine Lebensgeschichte wieder.
Fragen, die sich jeder stellt
Zurück zu «I Can Only Imagine 2»: Dennis Quaid lobt Andy Erwin von «Kingdom Story», den Co-Regisseur des Films, dafür, dass er sich mit «Dingen beschäftigt, über die nicht gesprochen wird – wissen Sie, den wirklichen Fragen des Lebens. Er ist in seinem Erzählen auf diese Weise authentisch, ohne einem den Zeigefinger aufzudrücken … er spricht diese innere Stimme in uns allen an, die die grossen Fragen stellt.»
Erwin sagte, er habe die Idee einer Fortsetzung zunächst abgelehnt, bis er von den Schwierigkeiten erfuhr, mit denen Millard nach dem Ruhm konfrontiert war.
«Wenn das Happy End zerbricht»
«Was passiert, wenn das Happy End zerbricht? Was passiert, nachdem man alles bekommt, was man sich zu wünschen glaubt, und die Menge nach Hause geht, der Applaus verstummt und das Leben schwer wird?», fragt Erwin in der Film-Beschreibung. Hier kommt Tim Timmons ins Spiel, der zu einem geistlichen Wegbegleiter für Bart wird.
Das zentrale Thema des Films, so Erwin, sei Dankbarkeit. «Es geht um Bart als Vater, der sich mit seinem eigenen Sohn auseinandersetzen muss und erkennt, dass er sich nicht vorbereitet fühlt und dass sein eigener Vater ihm nie beigebracht hat, wie man diese Aufgabe erfüllt.» Doch das Ergebnis dieser Geschichte sei Dankbarkeit.
Einer der erfolgreichsten, christlichen Filme
«I Can Only Imagine» zählte zu den erfolgreichsten christlichen Filmen aller Zeiten; der Streifen erzählt die wahre Geschichte von Bart Millard, dem Leadsänger der Band «MercyMe» und Inspiration hinter dem gleichnamigen Hit.
Der erste Film schilderte Millards Kindheit, seine schwierige Beziehung zu seinem gewalttätigen Vater und die spätere Versöhnung, die ihn zu dem beliebten christlichen Song inspirierte.
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Datum: 23.01.2026
Autor:
Daniel Gerber
Quelle:
Jesus.ch / Crosswalk