Gottes Treue

Ein unerschütterliches Fundament in unsicheren Zeiten

Gemeinsames Gebet steht im Zentrum der Internationalen Gebetswoche
Vom 11. bis 18. Januar 2026 treffen sich Zehntausende Christen aus verschiedenen Kirchen während der Allianzgebetswoche zu gemeinsamen Gebetstreffen, Impulsveranstaltungen und Gottesdiensten. Die Gebetswoche steht unter dem Motto «Gott ist treu».

Kirchen sind am Sterben oder zerstritten – so lautet ein gängiges Urteil. Im Januar zeigt sich jeweils ein anderes Bild. Seit rund 180 Jahren ruft die Allianz-Bewegung in Europa im Januar dazu auf, gemeinsam für das Land und die Menschen zu beten. Und nach wie vor schliessen sich auch in der Schweiz Hunderte von Kirchen und Zehntausende von Christen dieser Gebetsaktion an. Menschen unterschiedlicher Konfessionen treffen sich in Häusern, Kirchen oder auf Feldwegen und Marktplätzen, lernen sich kennen und falten gemeinsam die Hände.

Die Allianzgebetswoche fördert jedoch nicht nur die Einheit unter Christen, sondern versteht sich auch als Dienst an der Gesellschaft. Denn Gebet ist Ausdruck dessen, dass die Betenden für die Menschen sind und sich still, aber wirkungsvoll für sie einsetzen. Christen bringen mit ihrer gelebten Spiritualität nicht-materielle, aber ebenso wichtige Ressourcen in die Gesellschaft ein: Sinn, Hoffnung und Nächstenliebe.

Gott ist treu

Das Thema der Woche – «Gott ist treu» – macht deutlich: In einer Zeit, die von Unsicherheit, gesellschaftlichem Wandel und neuen Herausforderungen geprägt ist, verweist die Allianzgebetswoche bewusst auf das unerschütterliche Fundament des christlichen Glaubens. «Worauf können wir uns verlassen? Was trägt in Zeiten der Krise? Christen verorten ihre Hoffnung in Gott, der unbedingt zu seinem Wort steht. Daran wollen wir uns erinnern und mutig daran festhalten», sagt Viviane Krucker-Baud, Co-Generalsekretärin der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA.

Besuch vom Bundesrat

Am Sonntag, 11. Januar 2026, feiern die christlichen Kirchen Basels den Allianzgottesdienst mit einem besonderen Gast: Bundesrat Beat Jans hat auf Einladung des Dachverbands Freikirchen.ch seine Teilnahme am ökumenisch ausgerichteten Gottesdienst im Basler Münster zugesagt, zu dem rund 1000 Personen erwartet werden. Er wird im Rahmen des Gottesdienstes unter anderem über aktuelle Herausforderungen für die Schweizer Gesellschaft sprechen, für die anschliessend ebenso wie für die Politikerinnen und Politiker im Land gebetet wird. «Wir freuen uns, dass Bundesrat Beat Jans mit seinem Besuch seine Wertschätzung gegenüber Christinnen und Christen ausdrückt», so Viviane Krucker-Baud.

Zur Webseite:
Allianzgebetswoche

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Datum: 10.01.2026
Autor: Daniela Baumann
Quelle: Schweizerische Evangelische Allianz SEA

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