News Flash – Kurzmeldungen

Ja-Wort vor Gott und dem Universum - Glaubensfrage: 60 Jahre ohne Dusche - Klick ins Glück - \"Sister Act\" auf sizilianisch - Pater versteckt fünf Jahre lang Flüchtling - Frauen wollen die Welt gestalten - Muslim-Oberhaupt bittet um Regen - Grabschändung am Ölberg - Kirchensteuer in Deutschland.

Ja-Wort vor Gott und dem Universum. Der russische Kosmonaut Juri Malentschenko hat wie angekündigt von der internationalen Raumstation ISS aus geheiratet. Der 41-jährige aus der Ukraine stammende Astronaut hat in rund 380 Kilometer Höhe der 26-jährigen US-Bürgerin Ekaterina Dmitriev per Telefon das Ja-Wort gegeben. Die Braut war dabei im Raumfahrtzentrum in Houston. Das Gesetz in Texas lässt eine derartige Hochzeit zu, bei der einer der Partner nicht anwesend ist.

Glaubensfrage: 60 Jahre ohne Dusche. Ein Mann aus Kambodscha hat sich einem Zeitungsbericht zufolge seit 60 Jahren nicht mehr gewaschen - nicht etwa weil er wasserscheu war, sondern aus religiösen Gründen. Nach dem Zeitungsbericht gab der Mann als Berufsbezeichnung "Landgeist" an und behauptete, auf 306 Bergen meditiert zu haben. Seine verfilzten Haarknoten biete er als Arzneimittel zum Einnehmen gegen eine Vielzahl von Leiden an, hiess es weiter.

Klick ins Glück. Von wegen virtuelle Liebe: 12 Prozent der deutschen Frauen haben ihren Lebenspartner im Internet kennen gelernt, wie das EMNID-Institut in einer aktuellen Umfrage ermittelte.

"Sister Act" auf sizilianisch: Nonnen bringen CD heraus. Vier Nonnen eines Klarissen-Klosters im sizilianischen Caltanissetta haben sich den Film "Sister Act" zum Vorbild genommen und eine CD aufgenommen. Ähnlich wie in dem Kassenschlager mit Whoopi Goldberg singen die Schwestern mit glockenklaren Stimmen religiöse Lieder, die unter dem fachmännischen Auge eines sizilianischen Produzenten eingespielt wurden. Die Scheibe mit dem Titel "Benedetto sei tu, Signore che mi hai creato" (Gesegnet seist Du, Herr der Du mich geschaffen hast) erfreue sich schon wenige Tage nach ihrer Erstveröffentlichung eines Riesenerfolges, hiess es. In nur vier Tagen seien bereits 1000 CDs verkauft worden. Der Erlös soll Kindern in Tansania zugute kommen.

Pater versteckt fünf Jahre lang Flüchtling. Pater Lukas Niederberger (39) hat fünf Jahre lang einen Flüchtling aus Sri Lanka versteckt, um ihn vor dem Zugriff der Schweizer Behörden zu schützen. Den heute 31-jährige Mann hatte er in dem von ihm geleiteten Lassalle-Haus im zugerischen Edlibach untergebracht. Laut einem Bericht des Zürcher Boulevard-Blattes "Blick" von Montag flog die Sache auf, als die Polizei am 20. Juli in Luzern bei einer Zufallskontrolle den Ausweis des Flüchtlings sehen wollte.

Frauensynode: "Frauen wollen die Welt gestalten". Mit einer Resolution zum Gestaltungswillen von Frauen in Religion und Gesellschaft ist in Barcelona die Zweite Europäische Frauensynode zu Ende gegangen. In der Abschlusserklärung ermutigen die rund 700 Teilnehmerinnen des Treffens einander, Leitungsfunktionen in allen Lebensbereichen anzustreben. Zugleich verurteilen sie jegliche strukturelle Gewalt und Diskriminierung, ob rechtlicher, politischer, sozialer, religiöser oder sexueller Art.

Auch Frankreichs Muslim-Oberhaupt bittet um Regen. Nach Papst Johannes Paul II. will nun auch der Direktor der Grossen Moschee in Paris, Dalil Boubakeur, mit den Muslimen in Frankreich für Regen beten. Alle Gläubigen sollten Gott nach dem nächsten Freitagsgebet bitten, "unserem Land Regen zu schenken", sagte der Präsident des französischen Islamrates in Paris.

Grabschändung am Ölberg: Zehn arabische Teenager verhaftet. Wegen der Grabschändungen am Ölberg sind zehn arabische Teenager verhaftet worden. Die Verdächtigen wurden in Untersuchungshaft genommen; es soll Anklage erhoben werden. Die Jugendlichen zwischen 13 und 17 Jahren werden beschuldigt, im vergangenen Jahr systematisch Gräber auf dem wichtigsten jüdischen Friedhof der Welt beschmiert oder schwer beschädigt zu haben.

Kirchensteuer in Deutschland: Gerichte erwarten Klagewelle von Arbeitslosen. Das Sozialgericht in Chemnitz erwartet eine Klagewelle der Arbeitslosen, berichtet Gerichtssprecher Ralf Gieser. Grund für diese Annahme ist ein Urteil des Landessozialgerichts (LSG). Nach Auffassung des Gerichts darf die Kirchensteuer jetzt vom Arbeitslosengeld abgezogen werden. In der vergangenen Woche hatte ein Gericht den Abzug der Kirchensteuer als unrechtmässig erklärt.

Datum: 13.08.2003
Autor: Bruno Graber
Quelle: Livenet.ch

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