Gegenseitige Rückendeckung

Verein der Christlichen Geschäftsleute will ermutigen und expandieren

«Wir wollen den Menschen Gutes tun, besonders den Glaubensgeschwistern.» Auf diesen biblischen Leitsatz stützt der Verein Christliche Geschäftsleute Schweiz (CGS) seine Tätigkeit.

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CGS-Mitglieder tanken an einem Apéro mit Grill auf.
Alles begann 1984 mit Fritz Schmutz, einem gläubigen Briefträger. Er erstellte auf einem Blatt Papier ein Verzeichnis der Geschäftsleute in seiner Gemeinde und wünschte, dass diese bei den Einkäufen berücksichtigt werden. Die Idee zog Kreise und wuchs stetig weiter, bis zum heutigen Verein CGS mit 739 Mitgliedern aus der ganzen Schweiz und einem 233-seitigen Adressverzeichnis. Bruno Jordi leitet heute als Präsident den zwölfköpfigen Vorstand. Vizepräsidentin ist Monika von Sury.

Brücken bauen

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CGS-Apéro
CGS startete 2005 mit regionalen und überregionalen Apéros. Ziel dabei ist, Betriebe und Leute kennenzulernen, Freundschaften zu pflegen, gemeinsam zu beten und – warum nicht gute Geschäfte abzuschliessen? CGS will Brücken bauen. Mit dieser Perspektive wurde zusammen mit Livenet das Geschäftsleute-Portal www.christian-leaders.net lanciert. Die CGS-Geschäftsstelle in Belp arbeitet eng mit Livenet zusammen. Dank dieser Kooperation ist es möglich, die Mitgliederzahl kontinuierlich zu steigern.

Ein gemeinsamer Verhaltenskodex als Orientierungshilfe für die Mitglieder zeigt den Umgang mit Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern, Konkurrenten und der Öffentlichkeit auf. Die Mitglieder werden ermutigt, Weiterbildungsangebote wie die «Schule für biblische Geschäftsprinzipien» zu besuchen. Wöchentlich trifft sich eine Gruppe zum segnenden Gebet für die CGS-Mitglieder.

CGS-Premiere in Lausanne

Am Bettags-Wochenende organisiert CGS in Lausanne ein einmaliges Treffen zum Thema «Christliche Führungskraft und Digitalisierung». Geschäftsleute haben Gelegenheit, mit Fachleuten über das brennende Thema der Digitalisierung zu diskutieren, das Hotel Aquatis bereits vor der offiziellen Eröffnung Ende September zu besuchen und den Eidgenössischen Bettag in einer Atmosphäre von Respekt und Dankbarkeit zu beginnen.

Interview: «Grundanliegen ist die Vernetzung»

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Bruno Jordi
Bruno Jordi präsidiert den Verein Christlicher Geschäftsleute. Was sind seine Ziele? Ein Kurzinterview.

Bruno Jordi, was ist der Verein CGS?
CGS ist ein Verein christlicher Geschäftsleute mit 739 Mitgliedern. Es sind Inhaber von Einzelbetrieben, mittleren und grösseren Firmen sowie Leiter von Non-Profit-Organisationen aus der ganzen Schweiz. Die Mitglieder wollen den Kontakt untereinander fördern und sich gegenseitig unterstützen. Dies führt oft zu Freundschaften und guten Geschäftsbeziehungen.

Was sind die Aktivitäten des Vereins?
Die zwölf Regionalleiter und Vorstandsmitglieder organisieren jährlich 60 Apéro-Treffen, eine Plattform, die der Vernetzung der Teilnehmer dient. Das Gesamtverzeichnis wird auf www.cgs-net.ch und jeweils im Februar als gedruckter Einkaufsführer mit einer Auflage von 10'000 Exemplaren herausgegeben. Seit 2013 organisieren wir die familienfreundliche zweitägige Jahreskonferenz, in die auch die Mitgliederversammlung integriert ist. Neu kommen seit diesem Jahr speziell auf Geschäftsleute zugeschnittene thematische Events wie «Kommunikation» (Mai) oder «Digitalisierung» (September) dazu.

Was sind Ihre Ziele als Präsident von CGS?
Wir wünschen uns ein stetiges Wachstum auf 1'000 Mitglieder mit 100 jährlichen Apéro-Treffen. Ein grosses Ziel ist aber noch ein Qualitätslabel für die Geschäftstätigkeit in Form einer geistlichen Zertifizierung. Mir persönlich ist die Vernetzung von Wirtschaft, Kirchen und Politik mit biblischen Werten ein Grundanliegen.

Zum Thema:
CGS-Jahreskonferenz: Wenn der Unternehmer auch gläubiger Christ ist

Leuchttürme in unruhigen Zeiten: Immer mehr Unternehmen setzen auf christliche Werte 
30 Jahre CGS: Bruno Jordi: «Den anderen höher achten»
«Jeder hat eine God-Story»: Zuerst Unternehmer oder zuerst Christ?

Datum: 13.07.2017
Autor: Willy Zurbrügg
Quelle: ideaSpektrum Schweiz

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