Violinen-Rocker «Reilly»

Hoffnung geben, wo keine Hoffnung mehr ist

Die Violinen-Rocker «Reilly» bringen einen aussergewöhnlichen sinfonischen Sound mit Tiefgang. Verschiedentlich halfen ihre Songs Menschen aus einer Krise. Daneben kämpft die Band gegen den Menschenhandel.

Zoom
The John Reilly Band (v.l.n.r. ehemaliger Schlagzeuger Jordan Lenhoff, Matthew Bomberger, John Reilly, Noele Huie, Dan Huie)
«Wir erleben viele Geschichten und sprechen eine breite Schicht von Menschen an. Es sind Stories, welche den Menschen helfen, Gott zu verstehen», sagt «Reilly»-Geigerin Noele Huie vor dem Konzert am Heavenstage-Festival im Gespräch mit «livenet.ch». Violinist Dan Huie ergänzt: «Ein Beispiel ist der Song 'Call me up'. Nachdem ihr Vater gestorben war, hörte die Person immer wieder dieses Lied. Es half ihr, durch die schwierige Zeit zu kommen. Der Titel handelt davon, zu Jesus zu schreien und ihn zu bitten, uns durch schwere Situationen zu tragen.»

Sänger John Reilly: «Wir erhalten E-Mails zu verschiedenen Songs. Zum Beispiel zum Stück 'Run', das davon handelt, sich durch Probleme nicht von Jesus wegbringen zu lassen, sondern bei ihm Hilfe am richtigen Ort zu finden.» Bassist Matthew Bomberger betont: «Sobald die Dunkelheit kommt, sobald die Tränen fliessen, gilt es, nicht wegzurennen, sondern zu ihm zu rennen. Zu ihm zurückzukehren.»

Die Erfüllung

Feedbacks seien wichtig, bilanziert Bomberger. «Es bestätigt uns, dass wir am richtigen Ort sind, das ist hilfreich.» Gleichzeitig betont John Reilly: «Helfen kann nur der Geist Gottes. Jesus sagt, dass wir ohne ihn nichts tun können. Aber er ist es wert. Es ist wunderbar: Gott, der alles kreiert hat, erlaubt uns, ein Teil seines Wirkens sein zu können.»

Als Künstler wolle man, dass es nicht nur gut tönt, sondern auch authentisch ist. John Reilly: «Es ist etwas Besonderes, Gott die Ehre zu geben. Das macht es frisch, man spürt, dass es für Gott ist. Matt Redman hat zum Beispiel 'Blessed be the name' 4000mal gespielt. Das ist kein Problem für ihn, er liebt es heute noch.»

Die Handschrift

Besonders bei «Reilly» ist, dass der Sound mit Violinen angereichert ist. Dan Huie: «Es ist eine andere Art, zu kommunizieren, und sie bringt einen Orchester-Geschmack.» Noele Huie: «Es diversifiziert den Sound und es ist unsere Handschrift.»

Kampf gegen Menschenhandel

Die Band ist Partner verschiedener Hilfswerke. Eines davon ist das Werk «She is my Sister», das der amerikanischen Bibelgesellschaft angegliedert ist. «She is my Sister» hilft Frauen im Kongo bei der Traumabewältigung. Drummer Marcus: «Dabei wird die Frage gestellt, wie man reagieren würde, wenn solches der eigenen Schwester geschehen würde. Und hier lebt die Schwester im Kongo.» Die Band versuche, das bewusst zu machen. John: «Diese Frauen sahen dem Bösen direkt ins Gesicht. Wir wollen ihnen Würde zurückgeben und Hoffnung geben, wo keine Hoffnung mehr da ist. Gott kann Leben verändern.»

Webseiten:
Reilly
She is my sister
Heavenstage Festival

Zum Thema:
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Datum: 15.01.2014
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet

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