Hasselbeck reagiert auf Hass

«Gott zu hören ist keine Geisteskrankheit»

Als die Moderatorin Joy Behar in einer Sendung sagte, dass «Gott zu hören» eine Art von Geisteskrankheit sei, ärgerte sich ihre frühere Moderations-Kameradin Elisabeth Hasselbeck zunächst. Doch statt in Rage zu geraten und sich über ihre sozialen Medien zu enervieren, tätigte sie einen Anruf…

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Elisabeth Hasselbeck ist Fernsehmoderatorin und bekennende Christin.
In der in den USA beliebten TV-Sendung «The View» wurde gerade über den Glauben von Vize-Präsident Mike Pence gesprochen, als Gastgeberin Joy Behar eine kontroverse Aussage machte. Vorausgegangen war gerade ein Votum von Co-Gastgeberin Sunny Hostin, die sagte: «Ich bin katholisch. Ich bin eine gläubige Person, doch ich will nicht, dass mein Vize-Präsident in Zungen spricht und Jesus hört.»

Behar schloss sich an und sagte, sie finde es bizarr, wenn Menschen Botschaften von Gott hören. «Es ist eine Sache, zu Jesus zu sprechen. Doch es ist etwas anderes, wenn Jesus zu einem spricht.» Und sie fügte an, dass Botschaften von Gott zu hören eine Form «geistiger Krankheit» sei.

«Godversation»

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Joy Behar
Dies bekam auch die TV-Persönlichkeit Elisabeth Hasselbeck mit, die früher Moderatorin von «The View» war. Doch sie schrieb nicht auf ihren sozialen Medien, wie beleidigt sie von dieser Aussage war und sie kritisierte Behar auch nicht. Stattdessen wollte sie Behar selbst erreichen.

Dies mit einer «Godversation», also einem Wortspiel von «Gott» und «Konversation». Sie rief Behar an und fragte: «Joy, Gott ruft dich an. Kannst du mich hören?» Die beiden begannen zu lachen.

«Gott verteidigt sich selbst»

«Nach dem Lachen und einem kurzen Austausch folgte ein respektvolles Gespräch», erinnert sich Hasselbeck. «Ich erklärte, warum ich 'Gott höre' zum Beispiel im Gebet, in der Stillen Zeit, mittels Einsicht durch Freunde, durch die Kraft des Heiligen Geistes oder in den Sehnsüchten und Fragen meines Herzens.» Gleichzeitig hörte sie sich auch die Fragen von Behar an. «Ich wollte auch ihre Zweifel hören.»

Ihre erste Reaktion nach der Sendung sei gewesen, dass sie Gott verteidigen wolle, da ja durch den Satz viele Christen angegriffen worden waren. «Doch Gott erinnerte mich daran, dass er der Verteidiger ist und obschon er von ihr kritisiert worden ist, kümmert er sich auch um Joy.»

Zum Thema:
Candace Cameron-Bure: Ihre Geheimwaffe zur Evangelisation: Freundlich sein
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Datum: 02.03.2018
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Christian Today

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