Am Horn von Afrika

Vier neue Hausgemeinden jeden Tag

Juwan ist ein Beispiel dafür, wie Jüngerschaftsnetzwerke entstehen können (Symbolbild)
Als Juwan, ein junger Mann aus einem abgelegenen äthiopischen Dorf, Jesus entdeckte, las er davon, das Evangelium «bis an die Enden der Erde» zu tragen. Für ihn bedeutete das, genau dort zu beginnen, wo er war – in seinem eigenen Volk.

Aus diesem einfachen Gehorsam heraus hat sich eine bemerkenswerte Jüngerschaftsbewegung über das Horn von Afrika ausgebreitet. Jeden Tag werden vier neue Hausgemeinden gegründet. Bisher sind mehr als 230'000 Menschen zu Nachfolgern Jesu geworden.

Gebet und Fasten bilden das Herzstück der Bewegung. Nach dem Vorbild von Lukas Kapitel 10 suchen die Gläubigen nach «Menschen des Friedens» – Menschen, die offen sind für Gottes Botschaft – die dann ihre Familien, Nachbarn und sogar ganze Stämme erreichen.

«Es bereitet uns grosse Freude»

Verfolgung ist verbreitet, aber ihre Freude ist tiefer. «Es bereitet uns grosse Freude», sagt ein Leiter, «damit wir Jesus mit noch mehr Menschen teilen können.»

Hinter den Zahlen stehen unzählige persönliche Geschichten der Veränderung. In Dörfern, die einst vom Evangelium unberührt waren, versammeln sich Familien nun unter Bäumen zum Gebet, zum Lesen der Schrift und zum Singen. Wo einst Angst und Spaltung herrschten, schlagen Glaube und Versöhnung Wurzeln.

Trotz Einschränkungen und Risiken wächst die Bewegung weiter – still, organisch und mit unaufhaltsamer Leidenschaft. Von einem einzelnen Gläubigen in einem kleinen Dorf aus schreibt Gott eine Geschichte, die wahrhaft «bis an die Enden der Erde» reicht.

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Datum: 13.02.2026
Quelle: Joel News / Lokale Jüngerschaftsnetzwerke im Horn von Afrika

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