Christen reagieren mit Gebet

USA: «Hexen» sprechen Flüche gegen Trump aus

Zum Fest der Sommersonnenwende am 21. Juni haben in den USA Tausende von «Hexen» Flüche und Verwünschungen gegen Präsident Trump ausgesprochen. Christen hatten schon vorher mit einem landesweitem Aufruf zum Gebet reagiert.

Zoom
Donald Trump
Man mag für oder gegen Präsident Trump sein. In den letzten Tagen aber sind Tausende von Christen in den USA im Gebet für den Präsidenten eingestanden – als Reaktion auf weltweite (!) Aufrufe von Hexen und Neuheiden, Präsident Trump zu verfluchen, bis er aus dem Amt fliege. Tausende von Hexen haben die Sommersonnenwende dazu genutzt, diese Flüche gegen den Präsidenten auszusprechen.

«Trump ist durch Magie an die Macht gekommen»

«Von Anfang an dachte ich, dass die Präsidentschaft von Trump surreal und abnormal ist. Darum müssen wir ihm und seiner Administration mit mehr als den normalen Mitteln – wie öffentlicher Protest, Petitionen, E-Mails und Anrufe bei Repräsentanten – begegnen», erklärte Michael M. Hughes, einer der Verfasser der Zaubersprüche, die im Internet als Teil der Bewegung «#Magic Resistance» (Widerstand mit Magie) verbreitet wurden, gegenüber dem TV-Sender Vox.

Nach Meinung der Okkultisten sei Trump selbst durch Hilfe von Zaubern an die Macht gekommen. Darum müsse jetzt durch Gegenzauber seine Macht gebrochen werden. Die Bewegung #Magic Resistance ist in den letzten Monaten stärker geworden. «Ein starkes Element unseres Zaubers ist die Fähigkeit, dass wir die Macht aus den Händen der Administration, die ausser Kontrolle ist, zurücknehmen können», erklärte Initiator Hughes den Sinn der Aktion.

Auf Youtube ist zum Beispiel zu sehen, wie eine Gruppe von Frauen Rituale und Zaubersprüche am Fuss des Trump Towers in New York zelebriert.

Christen handeln durch Gebet

Dave Kubai, Präsident des Gebetsnetzwerks «Intercessors for America» (Fürbitter für Amerika, IFA) hatte einen dringenden Aufruf zum Gebet erlassen, als die Magie-Bewegung sich im Februar formierte. Die Sommersonnenwende am 21. Juni spielt eine besondere Rolle in solchen Aktionen. «Ob dieser Aufruf zum Bann gegen Trump sich auswirkt oder nicht und ob Menschen dem folgen oder nicht – als Leib Christi und besonders als Fürbitter sind wir verpflichtet, mit unmittelbarem und kraftvollem Gebet gegen dieses Übel anzutreten», so der Aufruf von IFA.

Zum Thema:
Dossier Donald Trump
USA: Christen für Trump: Ein Gebets-Schild für den Präsidenten
«Höchst ungewöhnlicher Schritt»: USA: Über 500 evangelikale Leiter warnen Trump und Pence
Trump will Gesetze ändern: Kirchen sollen Wahlkampf machen dürfen

Datum: 23.06.2017
Autor: Reinhold Scharnowski
Quelle: Livenet / HelloChristian

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