Am Nationalfeiertag

50'000 Evangelische beteten in Buenos Aires für eine Wende

Vor wenigen Tagen gingen evangelische Christen am argentinischen Nationalfeiertag auf die Strasse, um für eine Wende zu beten. In der Hauptstadt Buenos Aires versammelten sich dafür nicht weniger als 50'000 Personen.

Zoom
Gebetsversammlung in Argentinien
Darüber hinaus wurden am 25. Mai in 210 weiteren Orten im südamerikanischen 44-Millionen-Reich Gebetsversammlungen abgehalten. Mitten im politischen und sozialen Unfrieden beteten allein 50'000 Menschen in der pulsierenden Metropole für eine Veränderung im Land. Durchgeführt wurden die Veranstaltungen unter dem Leitsatz «Gegen niemanden, für jeden, Argentinien betet».

«Wir beten zu Gott für die Nation, für die Regierung und für Einheit. Wir beten, dass sich das Land vom Übel des Drogenhandels, der Gewalt, Korruption und Familienproblemen erholt», fasste Jorge Gomez die Gebetsgeschehnisse zusammen. Er leitet die Argentinische Evangelische Allianz, die 12'000 Gemeinden zählt.

«Er ist die Quelle»

Zoom
Grosser Gebetsanlass in Argentinien
Ebenfalls mit an Bord waren die Organisationen «Argentina Oramos por vos» (Argentinien, wir beten für dich) und der Rat der Pastoren von Buenos Aires. «Wir müssen Gott näher kommen und seinen Schutz ins Feld führen. Denn die Präambel unserer Verfassung sagt, dass er die Quelle der Gerechtigkeit ist», so Gomez.

Die Veranstaltung wurde nahe beim Obelisk von Buenos Aires durchgeführt, dem Symbol, das im Mai 1936 zum 400-Jahre-Bestehen der Stadt errichtet wurde. Die Besucher beteten und sangen.

«Christus eint uns»

«Grund war auch, die bekannten Gräben in Argentinien zu überwinden. Menschen mit den verschiedensten ideologischen Hintergründen kamen zusammen, um zu beten. Was uns eint, ist die Liebe für Christus», sagte Pastor Osvaldo Carnival. Er vermutet, dass inzwischen rund sechs Millionen evangelische Christen in Argentinien leben.

Der Besucheraufmarsch war enorm, die Ereignisse konnten auf Grossleinwänden mitverfolgt werden.

Zum Thema:
Jesus-Marsch in Costa Rica: 700'000 Christen liefen für Frieden, Familien und Gott
Von Mexiko bis Argentinien: «Predige nicht, bete nur: Ich möchte deinen Jesus auch haben!»
«Im Namen Christi, vergebt uns»: Papst entschuldigt sich bei «ersten Evangelischen»

Datum: 04.06.2017
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Evangelical Focus

Kommentar schreiben

Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu, um diesen Artikel zu kommentieren.
Anmelden
Mit Facebook anmelden

Anzeige

Diese Artikel könnten Sie interessieren

Auf der Baustelle
Bei Missionstrips geht es nicht nur um Evangelisation, sondern auch um handfestes Anpacken. Das zeigte ein Missionsteam aus Nordamerika, das...
Pakistan wählt zum elften Mal
Am 25. Juli werden in Pakistan die Abgeordneten sowie der Senat gewählt. Dazu kommen Wahlen in den Provinzen. Für die gleich grossen Minderheiten der...
Pfarrer Brunsons Matryrium
Die Verlängerung der schon bald zweijährigen Untersuchungshaft des Presbyterianer-Pastors Andrew Craig Brunson in der Türkei um weitere drei Monate...
Wunder in Westafrika
Immer wieder wurde die Christin Ebele von ihrem Mann, einem überzeugten Muslim, brutal geschlagen, doch Ebele besuchte weiterhin ihre Gemeinde. Ohne...

Werbung

Kommentar

Kritik an Migros-Aktion: Marketing-Aktionen und der einseitige Blick der Medien
Wenn einer der beiden Schweizer Grossverteiler eine Aktion zur Verkaufsförderung startet, geht er...

Adressen

CGS ECS ICS

Werbung

Livenet Service