Christen sollen über die grossen Taten Gottes reden

Giessen. Die wichtigste Aufgabe der Christen ist die Verkündigung der grossen Taten Gottes: das Leiden und Sterben Christi und seine Auferstehung für eine verlorene Welt. Diese Ansicht äusserte der Leiter der Werke “Hilfe für Brüder” und “Christliche Fachkräfte International”, Pfarrer Winrich Scheffbuch (Stuttgart), beim Missionsfest der Überseeischen Missions-Gemeinschaft (ÜMG) Mitte April in Mücke bei Giessen. Vor rund 300 Besuchern sagte Scheffbuch, nicht durch Unterhaltungsprogramme, Witze oder Lieder könnten Menschen verändert werden, sondern Gott wirke nur durch sein Wort. Scheffbuch empfahl Christen, bei Krankenbesuchen immer auch Bibelworte weiterzugeben, denn das Wort Gottes wirke weiter.

Vor allem die Missionsgeschichte belege dies. Ein Beweis sei die christliche Gemeinde in China. Bis zur Ausweisung aller Missionare durch die kommunistische Partei unter Mao Tse Tung im Jahr 1951 habe es dort etwa 750.000 Christen gegeben. Nachdem die Missionare gegangen seien, sei aber das Wort Gottes geblieben und habe gewirkt. So gebe es heute in der Volksrepublik zwischen 50 und 70 Millionen Christen.

Grösste Stunde der Weltmission

Derzeit sei in China die grösste Stunde der Weltmission angebrochen. Nach Jahrzehnten des Eisernen Vorhangs und der kommunistischen Kulturrevolution, in denen die Kirchen geschlossen und Gemeindeversammlungen verboten wurden, sei es nun wieder möglich, Missionsmitarbeiter nach China zu senden. Die 1865 durch den englischen Arzt James Hudson Taylor (1832-1905) als “China Inland Mission” gegründete ÜMG kann nach Angaben ihres deutschen Leiters, Wolfgang Schröder, wieder Fachkräfte nach China entsenden, die in ihrem Lebensbereich als Zeugen der christlichen Botschaft wirkten.

Schröder wies darauf hin, dass die ÜMG seit 35 Jahren in Deutschland ein eigenes Büro unterhält. Bis 1967 seien die aus Deutschland stammenden Missionare - damals 17 Personen - vom Schweizer ÜMG-Büro betreut worden. Seit 25 Jahren ist die deutsche ÜMG-Zentrale in Mücke untergebracht. Weltweit arbeiten über 1.000 Mitarbeiter aus mehr als 20 Ländern in der ÜMG zusammen, die unter den zwei Milliarden Bewohnern Ostasiens missionarisch tätig sind. Die internationale Zentrale in Singapur wird von dem britischen Generaldirektor David Harley geleitet.

Datum: 21.04.2002
Quelle: idea Deutschland

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