Der verlorene Sohn

Benji Shuler: «Es war eine dunkle Zeit ohne Boden unter den Füssen»

Er stand im hellen Scheinwerferlicht auf der Bühne und wollte andere mit seiner christlichen Band «3for3» inspirieren. Dennoch wurde der Rapper Benji Shuler (20) von einer Depression übermannt. Doch in der Einsamkeit konnte er seine Beziehung zu Gott vertiefen.

Zoom
Benji Shuler
Der Song «Halfway» der christlichen Band «3for3» wurde oft im Radio gespielt, die Gruppe um Rapper Benji Shuler war 2015 im Aufwind. Benannt war die Teenager-Gruppe nach Psalm Kapitel 34, Vers 3, dort steht: «Von ganzem Herzen lobe ich ihn; wer entmutigt ist, soll es hören und sich freuen!»

Heute, zwei Jahre später, blickt er zurück: «Wenn ich auf der Tour vor all diesen Leuten stand, wurde mein Glaube auf die Probe aufgestellt wie nie zuvor. Doch statt dass ich tiefer nach Offenbarung grub, wer Gott wirklich ist, kämpfte ich mit einer Depression und anderen Dingen.»

In der Isolation

Als sich die Boygroup trennte, ging Benji durch eine Isolation. In dieser Zeit litt auch seine Beziehung zu Jesus. Doch schliesslich fand der Songwriter und Rapper während dieser Phase der Einsamkeit zu einer tieferen Begegnung mit Gott und er entdeckte, wer Jesus wirklich ist. «Da habe ich ihn wirklich gefunden.»

Als Sohn der für den Grammy nominierten Sängerin Kim Hill wuchs Benji in einer christlichen Gemeinde auf. Dennoch verlor er für eine gewisse Zeit den Glauben seiner Jugend, um als Mann eine persönliche Beziehung zu Gott aufzubauen.

Der verlorene Sohn

Dieses Erleben hält er nun auf seiner Solo-Produktion «Come Home Now» («Komm nun nach Hause») fest, er vergleicht es mit dem Gleichnis vom verlorenen Sohn. «Es war wirklich eine dunkle Zeit, ich hatte keinen Boden unter den Füssen.»

Seine Erlösung gründe nun tief, dies wolle er mit anderen Menschen teilen. Dies mit Musik, die er selbst liebt – er rappt seit seinem 13. Lebensjahr. «Die Gabe, die man hat, ist ein Geschenk für andere Menschen. Ich bin nun Teil der Ernte und will einen Sound veröffentlichen, der Menschen zu Jesus zieht.»

Dazu kreierte er auch ein T-Shirt, auf welchem Lukas Kapitel 15, Vers 24 illustriert ist. Dort ist der Schluss der Allegorie um den verlorenen Sohn wiedergegeben: «Denn mein Sohn war tot, jetzt lebt er wieder. Er war verloren, jetzt ist er wiedergefunden.»

Zum Thema:
Den Glauben von Benji Shuler entdecken
Santana mit Suizid-Versuchen: «Dank der Gnade Gottes lebe ich noch»
Er schickte einen Hund: Dolly Parton wollte sich das Leben nehmen – da schritt Gott ein
Für die Tochter gebetet: Kel Mitchell: «Gebete werden erhört!»

Datum: 04.09.2017
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Christian Post

Kommentar schreiben

Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu, um diesen Artikel zu kommentieren.
Anmelden
Mit Facebook anmelden

Publireportage

Täglich inspirierend
Auf Livenet.ch können der Mann und die Frau von nebenan ebenso in einer News-Meldung vorkommen wie der Hollywoodstar. Dieser einzigartige Livenet-Mix ist es, der die Macher wie auch die Leser begeistert.

Anzeige

Diese Artikel könnten Sie interessieren

Suizidgefahr
«Tote Mädchen lügen nicht» ist der Titel einer Fernsehserie. Sie dreht sich um den Selbstmord einer fiktiven Highschool-Schülerin. Doch die...
Original-Pferdeflüsterer
Buck Brannaman ist einer der führenden Pferdeflüsterer und schult Reiter auf der ganzen Welt. Nach einer von Missbrauch geprägten Kindheit lernte er...
Leeland-Bandleader Mooring
Vor kurzem trat die amerikanische Band «Leeland» in der Schweiz auf und riss dabei das Publikum mit eingängigen Melodien mit. Leadsänger Leeland...
Sommerfest mit Wally Warning
Grosse Namen stehen auf der Bühne des diesjährigen Sommerfestes in Luzern, unter anderem Wally Warning («No Monkey»). Mehrere Werke stehen hinter dem...

Werbung

Adressen

CGS ECS ICS

Werbung

Livenet Service