Neue US-Studie

Hauptgrund zur Abtreibung: Andere glücklich machen

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987 Frauen aus den USA wurden für eine kürzlich veröffentlichte Studie befragt. 58 Prozent von ihnen trieben ihr Baby ab, um andere glücklich zu machen, 28 Prozent um den Partner nicht zu verlieren. Und zwei Drittel von ihnen hatten hinterher psychische Probleme.

Abtreibungs-Befürworter sprechen immer wieder von dem Recht der Frau, über ihren Körper und ihr Leben zu entscheiden. Doch eine neue Studie, die kürzlich vom Journal of American Physicians & Surgeons unter dem Titel «Frauen, die emotional unter der Abtreibung gelitten haben: Eine qualitative Zusammenfassung ihrer Erfahrungen» veröffentlicht wurde, zeigt interessante Ergebnisse: Demnach war der Hauptgrund zum Schwangerschaftsabbruch bei den meisten Frauen nicht so sehr der eigene Wunsch als vielmehr die Zufriedenstellung anderer. 58 Prozent der 987 befragten Frauen gaben in der Untersuchung an, dass sie ihr Baby aus dem Grund abgetrieben haben, um andere glücklich zu machen – über 28 Prozent taten es aus Angst, ihr Partner würde sie verlassen.

Psychische Auswirkungen der Abtreibung

Auch die Auswirkungen auf die Psyche wurden durch die Studie belegt, die von der Bowling Green State University aus Ohio durchgeführt wurde. Während nur 13 Prozent der Frauen vor dem Schwangerschaftsabbruch einen Psychiater, Psychologen oder Seelsorger besucht hatten, waren es nach dem Abbruch 67,5 Prozent. «Nur 6,6 Prozent der Befragten erklärten, dass sie vor ihrer ersten Schwangerschaft, die in einer Abtreibung endete, rezeptpflichtige Medikamente für ihre psychische Gesundheit eingenommen hatten, dagegen erklärten 51 Prozent, nach der ersten Abtreibung rezeptpflichtige Medikamente zu nutzen. Diese Information lässt vermuten, dass die Frauen als Gruppe im allgemeinen psychisch gesund waren, bevor sie ihre erste Abtreibung hatten», heisst es im Bericht.

Eine erstaunlich hohe Anzahl der befragten Frauen waren sich bewusst, dass es sich beim Fötus bereits um einen Menschen handelt, nämlich über 49 Prozent, und 66 Prozent wussten im tiefsten Inneren, dass sie einen Fehler machen. So ist es auch verständlich, dass etwa Dreiviertel der Befragten die Entscheidung zum Schwangerschaftsabbruch als nicht freiwillig einstuften. Die meisten Frauen waren bei ihrer ersten Abtreibung 21 Jahre alt oder jünger.

Positive Auswirkungen?

Auf die Frage hin, welche positiven Ergebnisse die Entscheidung zur Abtreibung mit sich gebracht habe, antworteten fast 32 Prozent, dass es keinerlei positive Ergebnisse gäbe. Wenige Frauen erklärten, dass es positiv sei, dass sie nach dieser Entscheidung Christ geworden seien, andere wurden in der Pro-Life-Bewegung aktiv und engagieren sich, um anderen Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch zu helfen.

Die Studie wurde in Auftrag gegeben, um die Beratung von Frauen zu verbessern, die unter einer Abtreibung leiden.

Zum Thema:
«Schwerverbrechen»: Abtreiben von Embryonen mit Trisomie 21 ist jetzt in Ohio eine Straftat

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Datum: 13.01.2018
Autor: Rebekka Schmidt
Quelle: Livenet / Christian Post

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