Vom Warten

Wenn die Ampel auf Rot steht

Immer wieder müssen wir warten: an der Kasse, am Bahnsteig, nach dem Starten unseres Computers, im Strassenverkehr… aber auch in schwierigen Momenten unseres Lebens. Wieso ist das Warten unser Schicksal?

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Die wenigsten Menschen warten gerne. Manchmal kann Warten auch an die Substanz gehen: wenn wir auf Arbeitssuche sind und eine Absage nach der anderen kassieren, wenn unser Wunsch nach einer Partnerschaft sich nicht erfüllt, wenn wir schwer krank sind. Die Ungewissheit macht alles noch schwerer.

Warten ist unser Schicksal. Weshalb? Weil wir nicht selbst hervorbringen können, was wir uns erhoffen. Sonst könnten wir uns jede Hoffnung und jeden Wunsch ja sofort erfüllen. Der Zug fährt irgendwann ein und Verkehrsstaus lösen sich wieder auf. Doch wenn es um unsere Lebensträume geht, brauchen wir Kraft zum Durchhalten, Kraft, es noch einmal zu wagen. Woher sollen wir diese Kraft nehmen? Die Bibel ermutigt: «Aber alle, die ihre Hoffnung auf den Herrn setzen, bekommen neue Kraft.» (Jesaja, Kapitel 40, Vers 31).

Vielleicht können wir uns gerade in Zeiten des Wartens daran erinnern, dass wir die Kraft zum Aushalten nicht selbst aufbringen müssen. Gott bietet sie denen an, die auf ihn vertrauen und ihre Hoffnung auf ihn setzen.

Zum Thema:
Den Gott kennenlernen, der neue Kraft schenkt
Lebensmut am Abgrund: Als ich mir das Leben nehmen wollte, fand ich Jesus
Erlebt: Wenn nur die Hoffnung bleibt!
Bedenkenswert: Vom Sinn der Krise

Datum: 26.11.2013
Quelle: Jesus.ch-Print Nr. 24 / erf.ch

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