Facebook trifft auf Hauskirche
Soziale Medien wie Facebook können helfen, die weltweite Hauskirchenbewegung zu katalysieren, da die vorherrschenden Werte von Freundschaft und Zusammenarbeit sehr ähnlich sind. Über 350 Millionen Users nennen einander „Freunde" auf Facebook, etwa 20 Prozent dieser „Freunde" sind auch Freunde im realen Leben.Was, wenn Christen beginnen würden, freundschaftliche Gruppen von 10 bis15 Teilnehmern zu bilden, die einander auch im realen Leben in allen Bereichen helfen würden, ob es nun einen Job, geistliche Entwicklung oder das Wohnen betrifft? In einigen wenigen Jahren könnte das scheinbar Unmögliche geschehen: Millionen von Gläubigen könnten mit Millionen von neuen Freunden Online-Gruppen bilden, die sich auch im realen Leben treffen. Diese Freundschafts-Gruppen könnten zu einem grösseren Einfluss des christlichen Glaubens in der Gesellschaft führen. Hauskirchenbewegung im Aufwind Am bekanntesten sind die Untergrund-Hauskirchen aus China, die aktuell etwa 100 Millionen Mitglieder zählen. Ein ähnliches Wachstumsphänomen hat sich in den letzten 15 Jahren in vielen anderen Nationen angebahnt. Wolfgang Simson, Missiologe und Autor des Buches «Häuser, die die Welt verändern», schätzt die Zahl der Hauskirchen in Europa auf 10 000. Auch in Australien könnte die Zahl der Hausgemeinden bis zu 10 000 betragen, Neuseeland dürfte etwa 6000 haben. Forschungen in den USA durch die Barna Research Gruppe zeigen, dass zwischen 6 und 12 Millionen Amerikaner in einer Hausgemeinde aktiv sind, was bedeutet, dass die Hauskirchen eine der drei grössten christlichen Gruppen in den USA sind. In Bangladesh und Indien sind die Hauskirchennetzwerke mit Hunderttausenden von Hauskirchen bereits die grösste christliche Bewegung. Quellen: Joel News/Freitagsfax/ Lodewijk Born/Wolfgang Simson
Datum: 14.01.2010
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