Die Basler Beratungsstelle «inforel» blickt auf ein durchwachsenes Jahr 2005 zurück. Vermehrten Anfragen von Behörden steht ein Minus im Jahresabschluss gegenüber.
Wer sich „sachlich mit der breitgefächerten Thematik Religion beschäftigen“ wolle oder „eine fachkundige Beratung“ suche, der könne sich unter anderem an den Verein «inforel» wenden. Mit diesem Selbstverständnis informiert diese Beratungsstelle über die grossen Weltreligionen ebenso wie über Strömungen in der freikirchlichen Szene der Schweiz. Am 3. Mai fand in Basel die Mitgliederversammlung statt.
Der Verein «inforel – information religion» in Basel ist seit 1987 tätig und hat im vergangenen Jahr sein Internet-Angebot weiter ausbauen können. Neben den «inforel.-Mitteilungen» wurden im vergangenen Jahr auch 25 Ausgaben des Newsletters verschickt. Die Website selber werde von über 10.000 Besuchern pro Monat aufgerufen, berichtete Präsident Dr. Rolf Thalmann. Die überwiegende Zahl seien Privatpersonen. Man erhalte aber immer mehr Anfragen auch von den Medien und verschiedenen Amtsstellen. Aus Geldmangel habe man jedoch die wissenschaftliche Arbeit weiter zurückfahren müssen; das Berichtsjahr 2005 schloss mit einem Vermögensverlust von 11.400 Franken.
Inforel zählt gut 100 Einzel- und ein Dutzend Kollektivmitglieder (Kirchgemeinden, Pfarreien, Religionsgemeinschaften). Dazu kommt ein wissenschaftlicher Beirat mit derzeit neun Fachkräften der Religionswissenschaft. Über die Nachfolge von Rolf Thalmann im Amt des Vereinspräsidenten ist noch nicht entschieden.
Inforel im Internet: www.inforel.ch