«Endlich ganz geheilt»

Ex-Muslim und Evangelist Nabeel Qureshi an Krebs verstorben

Er kämpfte, er betete, er glaubte, dass Gott ihn heilen kann – und erklärte zum Schluss: «Mein Glaube wankt nicht, egal ob Gott mich heilt oder nicht.» Doch nach einjährigem Kampf gegen den Kreb verstarb der bekannte Evangelist und Autor Nabeel Qureshi am vergangen Samstag im Alter von 34 Jahren.

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Nabeel Qureshi
«Unser lieber Glaubensbruder Nabeel Qureshi ist nach einem einjährigen Kampf gegen Krebs zum Herrn gegangen», schrieb die christliche Organisation Ravi Zacharias International Ministries (RZIM), für die Qureshi als Evangelist und Sprecher tätig war, in einer Mitteilung am Samstag. «Diese Nachricht erfüllt uns mit grosser Trauer, aber gleichzeitig tiefer Hoffnung, weil wir uns sicher sind, dass er jetzt endlich völlig geheilt in der Gegenwart seines Retters ist.» Bereits in der vorherigen Woche hatten ihm die Ärzte erklärt, dass sich sein Körper in den letzten Tagen befinden würde.

Düstere Prognose

Im August 2016 war der US-Amerikaner, dessen Eltern muslimische Immigranten aus Pakistan waren, mit fortgeschrittenem Magenkrebs diagnostiziert worden. Die Prognose war äusserst düster, doch der 34-Jährige gab niemals auf. In einem Video-Blog informierte er seine Freunde und Nachfolger regelmässig über seinen Gesundheitszustand und ermutigte auch andere Menschen, die an schweren Krankheiten leiden, nicht aufzugeben.

Noch im Mai erklärte er in seinem Vlog, er könne die Hoffnung auf Heilung einfach nicht aufgeben, allein schon wegen seiner kleinen Tochter Ayah, die nicht vaterlos aufwachsen solle. Doch als der Krebs sich dann auch auf die Leber ausbreitete und der Magen nach starker Blutung entfernt wurde, legten ihm die Ärzte Palliativ-Pflege nahe, die er dann auch nutzte.

Völlig ehrlich und doch vertrauensvoll

Die Krebsdiagnose erfolgte elf Jahre, nachdem er Christ geworden war. Viele Menschen, insbesondere auch Muslime, die auf der Suche waren, haben durch ihn zum lebendigen Glauben an Jesus Christus gefunden, sei es durch seine Ansprachen auf Events, durch seine Videos oder durch eines seiner Bücher (darunter «Allah gesucht, Jesus gefunden», das die Geschichte des Konvertiten enthält).

Noch letzte Woche sprach er vom Krankenbett ganz ehrlich über seinen Glauben und seine Situation: «Wenn es etwas gibt, mit dem ich in dieser ganzen Situation zu kämpfen habe, dann ist es die Frage, wie mein Glaube jetzt sein sollte. […] Muss ich etwas vorspielen? Muss ich sagen, dass ich jetzt so viel Glauben habe? Ehrlich gesagt, glaube ich das nicht. Ich denke, Gott versteht, wo ich mich gerade befinde, und er geht mit uns an unserer Seite, er liebt uns und er gibt uns seine Kraft.»

Im letzten Video von Qureshi erklärt er weiter: «Ich glaube von ganzem Herzen, dass Gott die Macht hat, mich im Handumdrehen zu heilen. Aber mein Glaube an Gott kommt nicht dadurch ins Wanken, ob er mich heilt oder nicht. Ich werde an Gott glauben, egal was passiert. Ich vertraue ihm. Er steht über allem und ich liebe ihn!»

Nabeel Qureshis letzter Video-Blog:

 

Zum Thema:
Im Kampf gegen Krebs: Evangelist Nabeel Qureshi bittet um Gebet – und gibt nicht auf
Rat eines Ex-Muslim: Dem Dschihad mit biblischer Liebe die Wurzel entziehen
Die Wahrheit gesucht: Moslem studiert die Bibel und findet Jesus

Datum: 18.09.2017
Autor: Rebekka Schmidt
Quelle: Livenet / Christian Post

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