Gerhard Kisslinger

Den finsteren Mächten entkommen

Als Teenager fragt sich Gerhard Kisslinger nach dem Sinn des Lebens und probiert alles aus, was ihm über den Weg läuft. Doch statt Erfüllung findet er nur Zerstörung, die ihn fast das Leben kostet. Dann greift Gott übernatürlich ein. Hier erzählt er seine Geschichte.
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Gerhard Kisslinger
Als ich 15 war, starb meine Mutter und das zog mir den Boden unter den Füssen weg. Plötzlich fragte ich mich, ob das schon alles im Leben war und wozu man eigentlich lebt. Ich suchte Antworten in der Hippie-Bewegung und experimentierte mit bewusstseinserweiternden Drogen. Einmal erklärte jemand, dass wir keine Ahnung hätten, es gäbe da noch viel mehr. Er meinte, wir sollen der Kraft des Universums unser Leben weihen und leitete uns an, wie wir unser eigenes Ich aufgeben, um diese Kraft anzunehmen und davon erfüllt zu werden. In dieser Nacht passierte sehr viel Okkultes.

Kurz darauf begingen einige aus der Gruppe Selbstmord. Einer dachte, er kann fliegen und stürzte sich von einem Hochhaus. Zwei mussten in eine psychiatrische Klinik. Völlig entsetzt versuchte ich auszusteigen, aber es war fast unmöglich. Irgendetwas hielt mich im Griff.

Worte der Wahrheit

Etwas später sass ich mit einem Freund Zug. Er meinte, ein Spinner hätte ihm in der Fussgängerzone ein Markusevangelium in die Hand gedrückt und wir fingen an, es zu lesen. Es war das erste Mal, dass mich das Wort Gottes persönlich ansprach. Bei der Geschichte, in der Jesus ein Mädchen von den Toten auferweckt, dachte ich: Da muss was dran sein an diesem Jesus. Seine Art war so simpel und überhaupt nicht religiös. Ich fing an, mich für den christlichen Glauben zu interessieren.

Begegnung mit meinen Geistern

Kurz darauf ging ich in eine Kirche, um zu beten. Ich sass vor einer Christusstatue. Obwohl ich nicht auf Drogen war, erschienen mir statt der Jesusstatue plötzlich verschiedene Männer und Frauen, gekleidet wie Fürsten. Intuitiv wusste ich sofort, wer sie sind: die personifizierten Mächte, die mein Leben kontrollierten. Da war der Alkoholismus, die Drogensucht und viele mehr. Und dann hörte ich in meinem Herzen Gottes Stimme: «All diesen Kräften hast du dein Leben ausgeliefert. Aber hast du jemals nach meinem Sohn Jesus gefragt?» Das traf mich zutiefst. Ich wusste, dass es Jesus gibt, aber ich hatte nie nach ihm gefragt.

Von da an las ich unaufhörlich in der Bibel. Im Johannes-Evangelium entdeckte ich, dass Jesus über sich sagt: «Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater ausser durch mich.» Wenn das keine Lüge war, dann war es Jesus, nachdem ich gesucht hatte. Dann brauchte ich ihn!

Die finsteren Mächte begehren auf

Kurz darauf traf ich mit meiner Freundin im Wald auf ein paar Feiernde, die uns einluden mitzumachen. Viel zu spät bemerkten wir, dass es Satanisten waren. Plötzlich drohten sie, wir müssten unser Leben Satan übergeben und ihm dienen, andernfalls würden wir heute noch sterben. Mir war klar, dass das kein Spass war und innerlich schrie ich: «Jesus, wenn die Bibel wahr ist, wenn du auferstanden bist und lebst, dann komm und hilf mir, sonst komm ich aus diesem Wahnsinn nie wieder raus.» Plötzlich war es, als wäre ich in helles Licht getaucht. Ich wusste: Jesus ist da. Ich brauche keine Angst haben, ich bin geborgen.

Was ich nicht wusste: Man hatte mir einen hochdosierten Drogencocktail verabreicht und mit einem Mal war ich nicht mehr Herr meiner Sinne. Jemand drückte mir eine Waffe in die Hand und befahl mir, mich zu erschiessen. Wäre meine Freundin nicht da gewesen, hätte ich es vermutlich getan.

Gott greift ein

Die Überdosis war so stark, dass die Ärzte mit schweren Hirnschäden rechneten. Tag und Nacht las mir meine Freundin am Krankenhausbett aus der Bibel vor. Das Wort Gottes und Gottes Gegenwart heilten mich und holten mich zurück in die Realität. Nach drei Tagen konnte ich selbst wieder Bibel lesen.

Nach diesem Erlebnis rührte ich nie wieder Drogen an und entschied mich bewusst für ein Leben mit Jesus. Ich weiss, dass ich nur deshalb lebe, weil Gott eingegriffen hat. In ihm habe ich meine Erfüllung gefunden. Er ist das Leben. Er ist ein Gott, der uns den Weg zeigt und mit uns geht. Dafür bin ich unendlich dankbar.

Hier erzählt Gerhard Kisslinger seine Geschichte, ein Beitrag von CBN-Deutschland, Autor Sabine Bhandari:

Zum Thema:
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Datum: 10.04.2018
Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Jesus.ch / CBN Deutschland

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