Die perfekte Welle

Surf-Champ findet Jesus und gründet Kirche

Der Surfer John McCarthy war stets auf der Suche nach dem Augenblick der perfekten Welle. Doch trotz seines Talents und seines Lebens auf der Sonnenseite, fühlte er sich innerlich leer. Er wälzte die grossen Fragen des Lebens – und fand die Antwort.

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John McCarthy gilt als einer der besten Surfer Irlands.
Wenn John McCarthy ein Ziel erreicht hatte, freute ihn dies kurzfristig, doch wirkliche Zufriedenheit fand er nicht. «Mick Jagger singt: 'Ich kann keine Erfüllung finden.' Und er hatte Wohlstand und Frauen.» So ähnlich fühlte er sich auch. McCarthy galt als einer der besten Surfer Irlands, innerlich aber fühlte er sich leer. Es stelle sich heraus, dass aller Erfolg und aller Ruhm einen nicht zufrieden stellen könne.

«Ruf Gottes»

So fragte er sich, ob es einen Gott geben könnte. Und er begann ernsthaft über seine Zukunft nachzudenken. Während eines Surf-Trips nach Australien beschäftigte er sich näher mit den Hintergründen verschiedener Religionen. «Ich war gerade mit dem Rucksack in diesem Land unterwegs.» Er kaufte ein Buch über die Weltreligionen, las über Jesus und kaufte sich daraufhin eine Bibel. «Ich beschäftigte mich mit der Idee, dass Gott die Antwort sein könnte.»

Auf seiner Suche begegnete er Steve Boal, einem Pastor, der für Surfer da war. John stellte fest, dass er genau danach gesucht hatte. «John war hungrig danach, mehr über Jesus zu erfahren», erinnert sich Steve. Die beiden reisten gemeinsam zu einer Konferenz und McCarthy vernahm dort «den Ruf Gottes», wie er selbst sagt. «Ich konnte es physisch nicht sehen, doch in meinem Inneren sah ich, wie Jesus Christus am Kreuz hing und ein Tropfen seines Blutes auf meine Hand fiel.»

Gemeinde gegründet

«Ich wusste, dass ich schuldig war. Und dass Jesus nicht nur wegen der Schuld aller am Kreuz war, sondern für meine Sünden.» In diesem Moment habe er wie eine Umarmung gespürt und es war, als würde er hören: «John, ich bin für deine Sünden gestorben, komm!» Er hatte einen riesigen Durst in seiner Seele gehabt. Und diesen stillte Christus.

Zurück in Irland gründete er eine christliche Gemeinde, die «North Clare Community Church» in Lahinch.

Bevor er Christ geworden war, habe er das Leben nach den Wünschen des eigenen Egos gelebt. Heute will er anderen Menschen, die auf der Suche sind, helfen, dass sie ebenfalls Sinn und Halt finden und bei Christus ankommen. Dem Surf-Sport ist er indes noch immer verbunden.

Hier ein kurzer Ausschnitt aus einer Predigt von John Mccarthy:

Zum Thema:
Freiheit, Gemeinschaft, Gegenwind...: Was Surfen und der Glaube gemeinsam haben
Auf einer Wellenlänge: Evangelisation auf dem Surfbrett
«Es ist unterwegs»: Surferin Bethany Hamilton erwartet das zweite Baby


Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / The Irish Examiner / Hello Christian / The Irish Post

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