Wunderbare Heilung

Die Ärzte sagten: «Ihr Kind hat keine Chance!»

Aaron und Amy Vawter freuten sich auf ihr zweites Kind. Doch beim routinemässigen Ultraschall in der 20. Schwangerschaftswoche wurden Herzprobleme beim Baby festgestellt. Nähere Untersuchungen machten das Ganze noch schlimmer. Am Ende gingen Sie mit der Prognose nach Hause: «Ihr Kind hat null Prozent Überlebenschance.» Aber Matthew ist heute sieben Jahre alt – Gott hat ein Wunder getan!

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Matthew heute – nicht schlecht für einen Jungen mit «null Überlebenschance».
Das Drama begann damit, dass die Ärzte beim routinemässigen Ultraschall nur drei Herzkammern sahen. Sofort wurden Spezialisten hinzugezogen. Die Mutter erklärt: «Nach drei Tagen Untersuchungen von Kopf bis Fuss und allein drei Stunden Ultraschalluntersuchung des Herzens sagte man uns, dass unser Baby so gravierende Probleme hätte, dass seine Überlebenschance bei null Prozent lag.»

Am Boden zerstört

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Die Familie Vawter
Der ungeborene Sohn von Amy und Aaron hatte schwere Herzfehler, unter anderem ein hypoplastisches Linksherz-Syndrom (die linke Herzseite ist zu klein, um richtig zu arbeiten). Er hatte mehrere Löcher im Herzen, eine unterentwickelte Aorta, Klumpfüsse, ein fehlendes Nasenbein, Flüssigkeitseinlagerungen bei den Nieren und vergrösserte Hirnventrikel. Als ob das alles noch nicht genug gewesen wäre, war ein zusätzlicher Test positiv: Das Baby litt auch noch am Down-Syndrom. Beim Arztgespräch stellte der untersuchende Chefarzt klar, dass ihr Kind mindestens vier grosse Herzoperationen bräuchte, dass aber keines der zehn Babys mit hypoplastischem Linksherz und Down-Syndrom bisher in ihrer Kinderklinik überlebt hätte.

Abtreibung als Lösung?

Folgerichtig rieten die Ärzte Amy: «Sie sind noch jung. Sie können es noch einmal versuchen. Es gibt keinen Grund, Ihnen und Ihrem Körper den Rest dieser Schwangerschaft zuzumuten.» Amy und Aaron sahen sich an: «Nein, das wollen wir nicht. Wir werden uns um dieses Kind kümmern, so lange wir können.» Doch damit war die Diskussion noch nicht vorbei. Als Aaron mit ihrem ersten Kind kurz den Raum verlassen musste, bearbeiteten die Ärzte sie erneut und rieten eindringlich, sich auf keinen Fall von ihrem Mann beeinflussen zu lassen. Jetzt müsste sie an sich selbst denken. «Wir können Sie direkt mit nach oben nehmen zur Abtreibung.» Amy blieb bei ihrem «Nein».

«Wir weinten und beteten»

Zur weiteren Behandlung wechselten die Vawters in ein katholisches Krankenhaus in ihrer Nachbarschaft. Dort wurden sie nicht ein einziges Mal zur Abtreibung gedrängt. Trotzdem war die nächste Zeit sehr schwer für sie. Amy schrieb damals in ihrem Blog: «Während der nächsten Wochen beklagten wir den Verlust unseres Babys. Wir weinten, wir beteten und kamen schliesslich an den Punkt, wo wir unsere Situation annahmen. Wir fühlten uns, als ob wir unseren Sohn bereits verloren hätten, doch wir sehnten uns danach, ihn festzuhalten. Wir beteten um ein paar Minuten mit ihm, bevor er sterben würde. Mein Mann meinte: 'Wenn alles, was er jemals erfährt, ist, dass wir ihn lieben, dann ist es genug.' Unsere Freunde und Familie beteten auch für uns, und irgendwie tröstete uns das mitten im Nebel unseres Leides.»

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Matthew als neugeborenes Baby

Trotz der schlechten Prognose überstand der Junge die Schwangerschaft. Einige der organischen Schäden schienen sich sogar zu bessern. Weil sein Herzschlag schwächer wurde, musste er per Kaiserschnitt geholt werden. Matthew kam zur Welt und blieb am Leben. Weil eine schnelle Operation seine Überlebenschancen nicht verbessert hätte, gaben die Ärzte den Eltern das Kind mit nach Hause – es würde nach Ansicht der Ärzte die ersten Wochen nicht überleben können.

Das Wunder geschieht

Die ersten Monate verbrachte Matthew mal mit, mal ohne Sauerstoff und Infusionen. Irgendwann war er stark genug, um die Flasche zu nehmen. Mit vier Monaten wurde er aktiver, lächelte und quietschte. Mit einem halben Jahr brachten die Vawters ihren Sohn zur Untersuchung in die Klinik. Der Kardiologe meinte erstaunt: «Manchmal sprechen wir von Wundern, wie sie gelegentlich vorkommen, doch das hier ist ein wirkliches Wunder. Ich habe noch nie ein Herz gesehen, dass so gewachsen ist und sich selbst repariert hat wie dieses.» Die linke Herzseite und die Aorta waren praktisch bis auf normale Grösse gewachsen. Das bedeutete, dass die Ärzte «nur» noch die beiden Löcher im Herzen schliessen mussten. Doch das war in einer einzigen Operation zu bewerkstelligen. Matthew sollte dafür nur noch etwas zunehmen. Mit acht Monaten brachten Amy und Aaron ihren Sohn für die OP-Voruntersuchung erneut ins Krankenhaus. Dabei stellte sich heraus, dass eines der Löcher von allein zugewachsen war, sie mussten nur noch eines operieren. Nach vier Tagen im Krankenhaus konnte die Familie Matthew wieder zu Hause begrüssen, wo er aktiver war als je zuvor.

Und heute?

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Matthew an seinem siebten Geburtstag
Die Ärzte präsentieren Matthews Geschichte auf Fachkongressen längst als Wunder von Spokane. Er selbst ist inzwischen ein typischer Siebenjähriger. Er liebt Bücher, alle Tiere, Autos und vor allem Lastwagen. Matthew reitet gern und kümmert sich um seine kleine Schwester. Seine Mutter unterrichtet ihn mit seinen Geschwistern nach dem amerikanischen Homeschooling-System. Sie sagt: «Er liebt es, beim Abwaschen zu helfen, den Tisch zu decken und anderen zu helfen. Er lernt in seinem eigenen Tempo, aber er spricht immer sicherer.»

Die Familie hat Matthews Geschichte auf ihrem Blog veröffentlicht. Und sie berührt viele Menschen. «Wir haben unseren Sohn Matthew Nicolas genannt», erklären sie. «Matthew bedeutet Gottesgeschenk und Nicolas heisst er nach Nikolaus von Tolentino, dem Patron der sterbenden Kinder.» Was den Eltern besonders am Herzen liegt, ist eine neue Einschätzung des Down-Syndroms. Immer noch werden sehr viele betroffene Kinder abgetrieben. Amy und Aaron Vawter möchten anderen Eltern die Angst vor dieser Diagnose nehmen: «Es ist sicher nicht das, was Sie sich gewünscht haben, aber es ist trotzdem schön. Es ist nicht immer einfach, aber es ist es wert.»

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Ursache und Wirkung: Ganzheitliche Heilung

Datum: 16.01.2015
Autor: Hauke Burgarth
Quelle: Livenet / LifeSite

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