Satanist begegnet Gott

«Ich wollte einen Pastor töten»

Als Michael Leehan von einer dämonischen Macht den Befehl bekommt, einen Pastor zu töten, gehorcht er. Doch dann begegnet er der Gnade Gottes.

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Michael Leehan
Ich bin in Kalifornien aufgewachsen. Meine Familie ging in die Kirche, aber sie lebte ihren Glauben nicht. Sie misshandelte mich physisch, psychisch und sexuell. Dieser Widerspruch hinterliess tiefe Wunden. Mit Gott wollte ich nichts zu tun haben.

Die Entscheidung

Als ich älter war, flüchtete ich mich in Partys, Drogen und Alkohol. Mit zwanzig heiratete ich, doch ich war unerträglich, und so liess sich meine Frau wieder von mir scheiden.

Einsam und wütend hielt ich mein ganzes Versagen Gott vor. Ich war überzeugt, dass er die Schuld am meinem Elend trug. Wenn er kein Interesse an mir hatte, konnte ich mich genau so gut der Gegenseite zuwenden. So bat ich Satan, in mein Leben zu kommen. Und mit ihm erfüllten mich die perversesten Gedanken.

In derselben Nacht hatte ich den Drang, mich zu ritzen. Mit einem scharfen Messer schnitt ich mir den Arm auf und schenkte dem Teufel mein Blut. Das tat ich nun immer, wenn ich zu ihm betete. Manchmal opferte ich auch Tiere aus der Nachbarschaft.

Der Befehl zu töten

Eines Abends hörte ich seltsame Geräusche aus dem Wohnzimmer. Jemand kratzte an den Wänden, stöhnte und murmelte. Als ich in das Zimmer ging, spürte ich die Gegenwart des Bösen. Die dämonische Macht sagte mir: «Töte Craig Groeschel.» Wie besessen von dem Gedanken, beschloss ich, den Pastor umzubringen.

Ein Jahr lang beobachtete ich ihn, bis ich ich bereit war. Doch als ich voller Hass den Vorraum seiner Kirche betrat, geschah etwas Eigenartiges. Alles, was ich dort sah und hörte, berührte mich auf unglaubliche Weise. Ich konnte mich dem gar nicht entziehen, es war so rein und voller Liebe.

Als ein Ordner zu mir kam, konnte ich nicht anders, als ihm meine Mordabsichten zu offenbaren und so schnell wie möglich die Kirche zu verlassen.

Gezogen von Gott

Am darauffolgenden Sonntag ging ich wieder hin, vergass aber meine Waffe. Natürlich wurde ich von der Security abgefangen und durchsucht. Doch sie fanden nichts. Als sie wissen wollten, was ich hier suche, sagte ich: «Ich glaube, ich suche nach Gott.» Zu meiner Überraschung riefen sie nicht die Polizei, sondern baten mich, nach Hause zu gehen. Sie wollten beten und sich dann bei mir melden.

Schon am nächsten Tag riefen sie bei mir an und luden mich in den nächsten Gottesdienst ein. Die einzige Bedingung: Ich sollte neben der Security sitzen.

Die Güte, die sie mir entgegenbrachten, berührte mich. Immerhin hatte ich ihren Pastor töten wollen. Nie zuvor habe ich erlebt, dass jemand auf Hass mit Liebe reagiert. Schon allein deswegen ging ich hin.

Innere Kämpfe

Doch Satan liess nicht locker. Von dämonischen Mächten getrieben, wollte ich mich umbringen. Als ich meinen Abschiedsbrief schrieb, schrie ich zu Gott. «Wenn du wahr bist, dann hilf mir. Ich habe gelogen, getötet, betrogen und alle verletzt – sogar dich. Wo bist du? Ich brauche dich und zwar nicht erst morgen.»

Da spürte ich, wie mich ein unbeschreiblicher Frieden erfüllte. In nur einem Augenblick fühlte ich mich sicher, geborgen und heil. Es war, als würde jede Zelle meines Körpers Gottes Gegenwart aufsaugen. Noch am selben Abend liess ich mich taufen und wurde frei.

Heute bin ich ein völlig anderer Mensch. Natürlich mache ich immer noch Fehler, aber ich weiss, dass ich zu Jesus gehöre. Er verändert jeden, der sich ihm zuwendet. Er ist mein Erlöser.

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Datum: 23.07.2017
Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Jesus.ch / Godreports.com

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Menschsein bedeutet, sich von Zeit zu Zeit auf Neues einlassen zu müssen. Für die einen ist das spannend, sie lieben das Abenteuer, das Entdecken und Auskundschaften. Für andere ist es eher anstrengend, sich auf Unbekanntes einzustellen.

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