Davids Ultra-Marathon

5'000 Kilometer zum Eheglück

David Horton rannte einen besonderen Ultra-Marathon. Nachdem er am offenen Herzen operiert wurde und seine Knie von seiner Marathon-Karriere bereits irreparabel geschädigt waren, fühlte sich David von Gott berufen, ein letztes Mal seine Laufschuhe anzuziehen, um andere zu inspirieren. Heute inspiriert er zusammen mit seiner Frau vor allem andere Ehepaare.

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David Horton im Film «Extraordinary»
5'000 Kilometer, täglich mehr als ein ganzer Marathon, dies während mehr als zwei Monaten. David Hortons letztes transkontinentales Rennen führte nicht zu einer Ehrenmedaille, sondern näher zu seinem Herz und zu seiner Familie. Seine Familie hatte lange Zeit einen hohen Preis für seine Laufwettbewerbe bezahlt.

Beziehung nicht aufgeben

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David und Nancy Horton
Nach einer Operation am offenen Herzen und bereits irreparablen Schäden an den Knien wäre seine Frau Nancy durchaus offen dafür gewesen, dass David  seine Laufschuhe an den Nagel hängen und seine unzähmbare Energie in die Familie investieren würde. Doch ein letztes Mal fühlte David sich von Gott berufen, die Leute zu inspirieren – mit einem Rennen durch Amerika.

Heute nutzen David und Nancy die extremen Erfahrungen aus dem Ausdauersport als Bild für ihre Eheberatungen. Sie wollen anderen Menschen Mut machen, täglich in ihre Beziehungen zu investieren.

Film dokumentiert Hortons Lauf 

Inzwischen ist die Geschichte der beiden verfilmt worden. Verfilmt worden ist das Leben von David Horton von 60 Filmstudenten, an den verschiedensten Standorten; von Kalifornien bis zum Central Park in New York. Für die Dreharbeiten ist sogar der Hoover-Damm für drei Stunden geschlossen worden. «Extraordinary» kommt in Übersee in die Kinos, unter anderem mit dem christlichen Schauspieler Kirk Cameron. Weltweit nutzbar ist das (englischsprachige) Andachtsmaterial, welches auf der Webseite des Films angeboten wird.

Shari Rigby («October Baby»), welche Nancy Horton verkörpert, sagt, dass es um Ausdauer gehe. Hierzu kämen ihr verschiedene Bibelverse in den Sinn, die für die Ehe wichtig seien. Einer ihrer Favoriten sei Apostelgeschichte, Kapitel 20, Vers 24; dort steht: «Aber mein Leben ist mir nicht wichtig. Vielmehr will ich bis zum Schluss den Auftrag ausführen, den mir Jesus, der Herr, gegeben hat: die rettende Botschaft von Gottes Gnade zu verkünden.» Und Shari Rigby fügt hinzu: «Haben Sie schon daran gedacht, diesen Vers auf ihre Ehe anzuwenden? Unsere Beziehung ist ein Dienst am anderen und an der Welt um uns herum.»

«Ehe ist ein Verb»

Shari spricht davon, den Lauf der Ehe zu rennen und zu zeigen, dass man nicht aufgibt. Sie erinnert an ein Zitat von Barbara De Angelis: «Ehe ist nicht ein Nomen, es ist ein Verb. Es ist nicht etwas, das man hat. Es ist etwas, das man tut. Es ist die Art, wie man täglich seinen Partner liebt.»

Unter den täglichen Andachten befinden sich Inputs, die sich um die Geschichte des Paars drehen. David Horton erklärt, dass Gott das Fundament der Familie sei. Viele der heutigen Ehen seien auf sinkenden Sand gebaut, statt auf das stabile Fundament, das Christus jedem Paar anbiete, das sich ihm ausliefere. Wenn man jedoch auf ihn als Grundstein setze, dann sei das «Haus» sicher und stabil. Nicht dass auch diese Paare keine Probleme hätten, doch sie hätten sich entschieden, gemeinsam voranzugehen. Und so fragt David: «Wo ist in deiner Ehe im Moment zu viel 'Sand'? Und wie kannst du diesen Bereich auf den soliden Felsen Jesus Christus stellen?»

 

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Datum: 08.09.2017
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Assist News, extraordinarymovie.com

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