Neue Vorsätze
In diesem Jahr wird es anders!
Das neue Jahr hat begonnen. Für viele ist das der gegebene Zeitpunkt, neue Vorsätze zu fassen: Aufhören mit dem Rauchen - abnehmen - weniger Zeit vor Fernseher und PC verbringen - geduldiger mit anderen sein - nicht schlecht über andere reden - ausreichend schlafen - weniger Alkohol trinken - anderen besser zuhören - und so weiter.Aber machen solche Vorsätze wirklich Sinn? Wie kann man schlechte Gewohnheiten dauerhaft verändern? Wie lernt man disziplinierter und moralischer zu leben? Manche haben sich schon so oft etwas vorgenommen und ihr selbst gestecktes Ziel nicht erreicht, so dass sie sich selbst nicht mehr über den Weg trauen und sich lieber nichts mehr vornehmen, um eine neuerliche Enttäuschung zu vermeiden. Gewohnheiten zu ändern und an Schwächen zu arbeiten ist schwer und kann dauern, denn sie sind hartnäckig, tief verwurzelt und haben einen ausgesprochen grossen Überlebenswillen.
Tipps für Ihren ganz persönlichen Kampf:
- Überlegen Sie zunächst einmal, was bei Ihnen vorgeht, wenn Sie etwas tun bzw. nicht tun, was Sie ändern möchten. Was steckt dahinter? Welche Gedanken, Gefühle, Wünsche oder Ängste? Woher kennen Sie dieses Verhalten, wann hat es begonnen? Lassen Sie sich für diese Fragen Zeit und denken Sie öfter darüber nach. Sie werden erstaunt sein, auf was Sie alles kommen.
- Es mag widersinnig klingen: Nehmen Sie sich mit Ihrer Schwäche erst einmal an. Sagen Sie: «Ja, so bin ich. Das ist - bis jetzt - ein Teil von mir.» Ein «Ja» dazu zu sagen ist eine Sache. Eine innere «Ja-Haltung» zu entwickeln braucht meist mehr Zeit.
- Wenn Sie anfangen etwas zu ändern, dann gilt Folgendes: Haben Sie den Mut zu kleinen Schritten. Zu grosse Ziele frustrieren! Wer zu kleineren Zielen nicht bereit ist, ist meist stolz oder ein Perfektionist - aber mit dieser Haltung ändern sie keine schlechten Gewohnheiten.
- Seien Sie geduldig mit sich und seien Sie bereit auch Niederlagen einzustecken. Wer beim ersten Rückschlag aufsteckt, kommt nicht ans Ziel!
Wir wollen jemand sein
Aus dem, was sie schaffen und erreichen, beziehen viele ihren Selbstwert. Schlechte Gewohnheiten, die wir nicht in den Griff bekommen, bedeuten: Ich bin schwach, nicht liebenswert und nicht wertvoll. Demgegenüber zeigt der Sieg über Schwächen: Ich kann etwas und verdiene Respekt.Die Perspektive von Jesus ist eine ganz andere: Er hat längst zu uns ganz und gar «Ja» gesagt, auch zu unseren Schwächen und Fehlern. Er liebte uns, bevor wir ihn kannten und bevor uns unsere Unzulänglichkeiten und Sünde bewusst wurden. Der Apostel Johannes spricht viel von dieser Liebe: «Gottes Liebe zu uns ist für alle sichtbar geworden, als er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, damit wir durch ihn leben können. Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns seine Liebe geschenkt. Er gab uns seinen Sohn, der alle Schuld auf sich nahm, um uns von unserer Schuld freizusprechen» (Die Bibel, 1. Johannes, Kapitel 4, Verse 9-10).
Jemanden hinter sich zu wissen, der so über uns denkt und uns annimmt, ganz gleich, was wir zustande bringen - das ist eine unglaubliche Ermutigung und Kraft!
DVD zum Thema:
Joyce Meyer: Gewohnheiten, die dein Leben verändern
Autor: Norbert Abt
Quelle: Jesus.ch
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