Sommersaison 2011

Tiefer Eurokurs beflügelt Fantasie der VCH-Hoteliers

Der hohe Frankenkurs trifft nebst der exportorientierten Industrie gerade auch die Betriebe im Freizeit- und Ferienbereich. Wie sieht die Situation in christlich ausgerichteten Hotels aus? Wie gehen die Betriebe damit um? Was macht Ferien in einem VCH-Hotel gerade jetzt attraktiv? Wir haben nachgefragt. 

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Kapelle CVJM-Zentrum Hasliberg

Der Verband Christlicher Hotels (VCH) umfasst rund 50 Betriebe in der Schweiz und im angrenzenden Ausland. Die Bandbreite der VCH-Mitgliedhotels reicht von der einfachen Pension bis zum Vierstern-Superior-Hotel. Trotz aller Unterschiedlichkeit haben praktisch alle Betriebe zurzeit das gleiche Problem: Der ungünstige Wechselkurs macht Ferien in der Schweiz wenig attraktiv.

Dank «idea» Spezialrabatt

Eli Wengenmaier vom Hotel-Restaurant Eichberg in Seengen AG sagt: «Unsere Gesundheits- und Feriengäste stammen vorwiegend aus der Schweiz. Für ausländische Gäste wirkt sich der starke Schweizer Franken sicherlich negativ aus.» Dies hat zur Folge, dass vor allem Business-Gäste aus dem Euro-Raum günstige Zimmer im Bereich um die 100 Franken pro Nacht (Zimmer/Frühstück) suchen. Den Gästen aus dem Euro-Raum, welche die ideaSpektrum-Ausgabe vom 6. Juli 2011 mit diesem Artikel mitbringen, gewährt das Haus zehn Prozent Spezialrabatt. Die Ferienregion Seetal ist von Frühling bis Herbst attraktiv. Zudem bietet die Seetaler Gästekarte viele Vorteile: Vergünstigungen für die Schlösser Hallwyl, Lenzburg, Wildegg und Heidegg, für eine Schifffahrt auf dem Hallwilersee, Strandbad-Eintritte, Fahrradmiete oder Einkaufsrabatte. Zudem kann das ÖV-Netz des Regionalbus Lenzburg kostenlos benutzt werden.

Grandioses Umfeld gratis

Die Gäste des CVJM-Zentrums im bernischen Hasliberg bei Meiringen stammen ebenfalls zum grössten Teil aus der Schweiz. Wenn immer möglich werden Spezialregelungen getroffen. «Wir verhandeln die Situation im gemeinsamen Gespräch und unter bestmöglichem Entgegenkommen punkto Preis/Rabatt im Sinne der Nachhaltigkeit, fair und offen. Weiter versuchen wir mit eigenen Angeboten (zum Beispiel Bike-Woche) und gezielten Werbemassnahmen die fehlenden Übernachtungen bestmöglich aufzufangen.» Unverändert von Kursschwankungen bleibt das Panorama: «Wir bieten preiswerte  Übernachtungsmöglichkeiten für jedes Budget in herzlichem Ambiente, das christlichen Glauben erlebbar macht. Die grandiosen Ausflugsziele, Wander- und Bike-Möglichkeiten, Kletterfelsen, Gipfelaussichten, Badesee und Eishöhle gibt‘s gratis dazu!»

Für gutes «Klima» sorgen

Das Hotel Edelweiss in Wengen BE steht seit kurzem unter neuer Direktion. Martin Haueter hat sich hier einen Traum verwirklichen können. Sein Fazit: «Wir sind in diesen Wochen  fast voll ausgebucht, haben mehr Gäste als letztes Jahr. Wir nehmen an, dass Europäer und Amerikaner wegen dem starken Franken anstatt ein 4- oder 3-Sterne-Hotel etwas Günstigeres wählen und dann bei uns landen!» Aktuelle Kursnachteile werden mit einer vorzüglichen Küche, Zimmern mit Südbalkon,  Sauna, Spielmöglichkeiten für Kinder (und für Erwachsene!) kompensiert. «Wir achten besonders auf Teamwork unter den Mitarbeitenden, was eine befreiende und angenehme Ambiance mit sich bringt. Ein fröhliches und dankbares ‚Klima‘ kostet nichts und ist unabhängig vom Kurs!» Zudem kann Wengen als autofreier Kurort punkten. «Unser Haus mitten in einer atemberaubenden Bergwelt ist sympathisch anders. Der weltbekannte Kurort mit Lauberhorn und Jungfrau bietet mit kleineren und grösseren Wanderrouten in nahezu unberührtem Naturgebiet, mit Sommer-Eis-Curling und dem mit Abwärme geheizten offenen Schwimmbad aktive Erholung in einer andern Welt.»

Einen Mehrwert schaffen

Daniel Rakeseder vom Hotel Scesaplana in Seewis GR schaut optimistisch in die Saison: «Für viele Stammgäste aus Deutschland ist ein Aufenthalt in der Schweiz merklich teurer geworden. Sie besuchen uns aber nach wie vor, jedoch oft mit kürzeren Aufenthalten als in vergangenen Jahren.» Und er weiss: «Auch für unsere Schweizergäste wird es immer interessanter, im nahen Ausland Urlaub zu machen...» Für den Hotelier ist klar: Er und sein Team versuchen mit zusätzlichem Engagement, spezielle Erlebnisse und Dienstleistungen mit Mehrwert zu schaffen. Die Region bietet auch Familie Schweizer sehr viel und auch nah: «Wir befinden uns auf einer Höhe von 1000 Metern mitten in einem fast unerschöpflichen Wandergebiet. Die Natur zeigt sich dieses Jahr sehr früh in ihrer vollen Pracht, und die Wandersaison ist voll im Gange. Unsere Hotelgäste schätzen es sehr, sich auf der einzigartigen Terrasse mit herrlicher Weitsicht ins Prättigau kulinarisch verwöhnen zu lassen.»

Jederzeit ein Erlebnis

Das Zentrum Ländli in Oberägeri ZG bietet Erholung und Ferien am Ägerisee, Panoramablick auf die Alpen, Wellness-Oase und Privatstrand inklusive. Betriebsleiter Hans-Beat Buol ist in einer komfortablen Situation: «Unsere Gäste stammen zu rund 95 Prozent aus der Schweiz. Deshalb sind wir vom starken Franken nicht direkt betroffen.» Der Betrieb setzt stark auf Seminare und Tagungen und schreibt die Kundenanbindung seit vielen Jahren gross. Die zum Teil langjährigen Gäste schätzen die inhaltliche Ausrichtung der verschiedenen Ländli-Angebote. «Ferien im Zentrum Ländli sind zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis», ist Hans-Beat Buol überzeugt.

Trotz bestehender Schwierigkeiten bleiben die VCH-Hotels optimistisch. «Professionalität, modernes Qualitätsmanagement und besondere Herzlichkeit haben in unserer Arbeit Priorität», sagt VCH-Geschäftsführer Falk Pfleiderer. Diesem Credo fühlt man sich auch in diesem Sommer verpflichtet. Die Gäste dürfen sich darauf verlassen.

Zum Thema:
Verband Christlicher Hotels (VCH) 
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Datum: 09.07.2011
Autor: Thomas Feuz
Quelle: ideaschweiz

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