Brian Welch erreicht Fans

Zurück bei «Korn» geht seine Saat auf

Für viele überraschend, gab Brian «Head» Welch nach seiner Hinwendung zu Jesus Christus sein Comeback in den Reihen der Band «Korn». Nun zieht der begnadete Musiker – der zu den 100 besten Hard-Rock-Gitarristen der Welt gehört – eine positive Bilanz seiner Rückkehr.

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Brian «Head» Welch
Seine früheren und nun wieder aktuellen Bandmitglieder haben sich positiv verändert, hält Brian «Head» Welch in der Zeitung «The Arizona Republic» fest. Damals, als er Christ wurde und ausgestiegen war, habe die Gruppe «ein verrücktes Party-Leben geführt». Wären die Umstände noch immer gleich, hätte er nicht zurückkehren können. Kokain sei nicht mehr im Spiel und auch Trinkgelage stehen nicht mehr auf dem Programm.

Bei seiner Rückkehr sei er nervös gewesen. Doch er war überrascht, wie sich seine Kameraden geändert hatten, gerade im Hinblick auf Drogen, Alkohol und Frauen. «Manche haben inzwischen Kinder, die Atmosphäre ist anders geworden. Sie kümmern sich nun um ihre Familien und wollen dieses Glück nicht zerstören, sondern gute Väter sein.» Sie würden ihre Gesundheit nicht mehr ruinieren und die Verbindung zu den anderen Band-Mitgliedern sei seit seiner Rückkehr anno 2013 stärker als zu früheren Zeiten, also von 1993 bis zu seinem vorübergehenden Ausstieg 2005. Zudem hat Bassist Reginald «Fieldy» Arvizu vor mehreren Jahren ebenfalls zum christlichen Glauben gefunden.

Reif geworden

Statt das Leben zu verschwenden sei die Gruppe nun darauf fokussiert, gute Musik für die Fans zu Machen und die Band intakt zu halten. Seine eigene Tochter, Jennea, möge mittlerweile rockige Musik, darunter die christlich geprägte Formation «Evanescene».

Nachdem er 2005 aus der Gruppe ausgestiegen war und zu Christus gefunden hatte – er hatte sich bald darauf im Jordan-Fluss in Israel taufen lassen – hat sich sein Leben verändert, darüber spricht er immer wieder öffentlich.

Gleichzeitig kritisiert Brian jene Christen, die zu stark richtend gegenüber jenen auftreten, die nicht nach ihren Massstäben leben. Manche würden zum Beispiel mit unweisen Publikationen in sozialen Medien unnötig abschrecken.

Herzen können weicher werden

Brian denkt dabei an Menschen, denen er auf seine Touren begegnet und mit denen er über den christlichen Glauben spricht. «Die meisten von ihnen brauchen etwas Zeit. Viele Tränen werden vergossen und die Herzen werden weicher. Jeder herzlose Kommentar von richtenden Personen führt jedoch dazu, dass sich ihre Herzen gegenüber Christus wieder verhärten.»

Es koste viel Kraft, die Menschen von der Liebe des Sohnes Gottes zu überzeugen, wenn andere sie gleichzeitig mit verurteilenden Worten verscheuchen. Er selbst war aus Drogensucht und einem zerstörerischen Lebensstil durch Jesus Christus gerettet worden. Davon zeugte er unter anderen in einem Buch sowie mit der von ihm gegründeten und parallel zu «Korn» existierenden christlichen Nu-Metal-Band «Love and Death».

Zum Thema:
Mögliche Reunion: Brian «Head» Welch spielt wieder bei «Korn»
Beethoven mit voller Wucht: Symphonic-Metaller aus dem Süden
Christlicher Death Metal: «Gott hat nichts gegen einen bestimmten Musikstil»

Datum: 05.08.2016
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Arizona Republic / Christian Today / Christian Post

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