McClane und Jesus

Zwei, die immer wieder aufstehen

Und wieder kehrt Bruce Willis als John McClane zurück ins Kino. In «Die Hard 5» kämpft er gemeinsam mit seinem Film-Sohn gegen das Unrecht.

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Bruce Willis als John McClane
Bruce Willis springt wieder als John McClane ein, um dem Bösen das Handwerk zu legen. Spielten die actiongeladenen ersten drei Folgen von «Stirb langsam» nur an einzelnen Orten, musste Willis in «Die Hard 4» ganz Amerika retten – und nun, in der fünften Folge, in «Stirb langsam – ein guter Tag zum Sterben», schaut McClane in Moskau zum Rechten.

Sein Film-Sohn Jack (Jai Courtney) beschützt als CIA-Agent den Whistleblower Komarov (Sebastian Koch). Dieser wird von den Mächtigen gejagt.

Zwei, die hinfallen...

Kompromisse kennt McClane keine. Der Gegner lässt die nicht zu. Weder in der ersten Folge, in der deutsche Terroristen auch vor gnadenlosen Feuergefechten mit dem FBI nicht zurückschreckten, noch im neuen Streifen. Heroisch steht der unverwüstliche Haudegen Bruce Willis immer wieder auf, um die Katastrophe zu verhindern.

Um ein ähnliches Aufstehen geht respektive ging es in den Anfängen des christlichen Glaubens, und das gleich in zwei Fällen. Hinterhältige Schattengestalten hetzten gegen Jesus und forderten seinen Tod. Sie zerrten ihn vor ein Gericht, dem das Urteil schon im Voraus feststand. Er wurde geschlagen, gepeitscht, und Folterknechte drückten ihm eine Krone mit Dornen auf den Kopf...

...einer, der aufsteht

Dann wollten sie ihn umbringen, an einem Kreuz. Die schweren Balken musste er selbst zur Hinrichtungsstätte schleppen. Erschöpft fiel Jesus zweimal auf die Gasse. Doch er rappelte sich mühsam wieder auf. Mit einem Ziel: für Dich zu sterben. Und für Dich wieder aufzuerstehen. Ohne Rücksicht auf sich selbst ging er diesen Weg, damit wir Zugang zu Gott erhalten können.

Selber aufstehen

Auch wenn man mit Jesus lebt, unterlaufen einem Fehler. Wichtig ist, dass man nicht liegen bleibt, sondern mit seiner Hilfe wieder aufsteht. Er hat es vorgemacht, als er auf sich allein gestellt war – damit er nun uns helfen kann, wieder Fuss zu fassen und neue Schritte zu gehen.

John McClane und Jesus - zwei, die langsam starben, im Vergleich

Rücksicht auf sich selbst: Nehmen beide keine. Ein Schurke hält McClane fest und drückt ihm eine Pistole an die Schulter. McClane packt zu und schiesst sich in einer früheren Folge durch die eigene Schulter, um den Übeltäter zu treffen. Er opferte sich auf für sein Land. Jesus war bereit, für alle Menschen zu sterben, nicht nur für eine einzelne Nation. Mit seinem Tod bahnte er den Weg zu Gott. Er hätte sich nicht opfern müssen, doch er tat es freiwillig für uns; wer ihm dafür dankt, betritt genau diesen Weg zu einem Leben mit Gott.

Terrorbekämpfung: McClane lässt sich nicht einschüchtern und kämpft unerbittlich mit den verschiedensten Waffen. Auch Jesus rang bis zum Schluss, aber er kämpfte nicht mit Waffen, sondern um ein Ja zu dem Weg, den sein Vater für ihn vorgesehen hatte. Und er siegte, als seine Feinde ihn beseitigt glaubten. Seitdem finden Todfeinde aus den unterschiedlichsten Konflikten durch ihn zueinander und versöhnen sich.

Sterben: Zum fünften Mal kämpft McClane auf der Leinwand in einem Film, der «Stirb Langsam» heisst. Der Filmheld lebt noch immer – und kommt vielleicht auch in einem sechsten Teil wieder. Jesus ist gestorben und nach drei Tagen wieder auferstanden. Er kommt ein zweites Mal, um das Reich des Friedens aufzubauen. Die Bibel berichtet darüber. Eine gigantische Sache wartet auf einen; es wäre schade, wenn man aus Stolz oder mangelndem Mut da nicht dabei wäre.

Aufstehfaktor: Explosionen, Schüsse und durch die Luft gewirbelte Autos werfen McClane öfter zu Boden. Aber er steht immer wieder auf. Jesus stand sogar wieder auf, nachdem er bereits tot war. Und er hilft uns Menschen aufzustehen, wenn wir innerlich tot sind und jeder Lebensmut fehlt. Er schenkt echtes Leben.

Gnade: Die kann McClane nicht kennen; das Drehbuch gestattet sie ihm nicht. Jesus vergab sterbend seinen Mördern noch am Kreuz: «Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!» Selbst ihnen machte er den Weg frei.

Zum Thema:
Den kennenlernen, der für Dich gestorben und auferstanden ist

Datum: 25.03.2013
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Jesus.ch

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