Bildungssymposium
In der Schule Weisheit lernen
Das diesjährige Symposium unter dem Titel „Der Kampf um die Weisheit“ schliesst an die Veranstaltung des Vorjahres an. Es richtet sich an Lehrkräfte, Eltern, Gemeindeleiter und Unternehmer. Die Veranstalter wollen Menschen für Schulgründungen sensibilisieren, Einblicke in bestehende Modelle von Schulgründungen geben, christliche Schulen miteinander vernetzen und praktische Grundlagen für den Schulalltag vermitteln.
Erfahrungen eines Pioniers
Am Freitagabend spricht Luc Bussière zum Thema: „Der Kampf um die Weisheit in der Bildung“. Luc Bussière erlebte gemäss der Pressemitteilung der Veranstalter nach seinem Philosophiestudium eine Bekehrung, die sein Leben völlig veränderte. 1986 gründete er mit seiner Frau Manuela und einem Familienvater die erste evangelische Schule in Frankreich. Seitdem hat Bussière zu vielen Schulgründungen beigetragen. Seit 2004 leitet er die Vereinigung zur Errichtung von evangelischen Privatschulen.
Der Vortrag ist öffentlich und richtet sich insbesondere an Unternehmer sowie an Kirchen- und Gemeindeverantwortliche. Am Samstagmorgen bieten Vertreter der drei veranstaltenden christlichen Schulen (Stiftung SalZH, Winterthur, Schulkooperative Biel, Visionja, Herisau) sechs Workshops zu verschiedenen Themen an. Am Nachmittag folgen ein weiteres Referat von Luc Bussière zum Thema „Höre, mein Sohn …“ und ein Ausblick auf Entwicklungen der Schulen in der Schweiz.Die Bildungslandschaft nachhaltig prägen
Laut der Pressemitteilung werden christliche Schulen „zusehends zu gefragten Alternativen“. Der Auftrag gehe aber viel weiter: Mit der Entwicklung von praxisorientierten Modellen auf Basis christlicher Werte werde „letztendlich die Bildungslandschaft der Schweiz nachhaltig geprägt“ In einer Welt, in der Grundwerte zerfallen, Gott verneint und der Glaube belächelt wird, brauchen unsere Kinder eine gesunde und solide Bildung.“
Christliche Schulen – ein biblischer Auftrag
Die Veranstalter gehen aus vom biblischen Auftrag, „unsere Kinder und Jugendlichen zu erziehen und zu bilden“. Massgebende Schulen seien ursprünglich von Christen gegründet worden, so von
Martin Luther, der alles daran gesetzt habe, die von ihm übersetzte Bibel auch Kindern zugänglich zu machen. Johann Amos Comenius (1592 -1670) habe die moderne Pädagogik massgeblich beeinflusst. Sein Schulbuch „Die sichtbare Welt“ wurde über 250 Jahre lang verwendet. Der Theologe August Hermann Franke (1663 -1727) gründete Schulen in Halle an der Saale; er erreichte, dass die allgemeine Schulpflicht in Teilen Deutschlands eingeführt wurde, und legte auch den Grundstein für eine geordnete Lehrerausbildung.Die Veranstalter sehen sich mit der Initiative für christliche Schulen als Erben der Pioniere. „Kinder sollen in Schulen aufwachsen, in denen Gott willkommen ist.“
Mehr zum Symposium
Veranstalter: SalZH Winterthur
Schulkooperative Biel
Visionja Herisau
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