IGW-Konferenz
… anders, als man denkt
12 Frauen und 40 Männer haben im Sommer ihr Studium am IGW, dem Institut für Gemeindebau und Weltmission, abgeschlossen. Sie wurden in Aarau diplomiert, mit Gebet gesegnet und gefeiert. Peter Müller und David Bucher erhielten für ihre Diplomarbeiten die begehrten IGW Förderpreise. Die eine Arbeit beschäftigt sich mit der Motivation christlicher Leiter, die andere mit der Mission irisch-schottischer Mönche in Europa.
Die jährliche Konferenz dient der Ausbildungsstätte zur Information und zur Gemeinschaftsbildung unter den verstreut lebenden Teilzeit-Studierenden. Zu Beginn am Donnerstag hatte Rektor Fritz
Peyer-Müller in einem Referat über die Bedeutung von Änderung gesprochen. Christliche Existenz ist geprägt durch Wachstum, durch Veränderungen. Biblische Gotteserkenntnisse, Studium des Wortes Gottes und persönliche Begegnungen stützen und fördern laut Peyer Veränderung. Die Studierenden bilden neu ‚Huddles‘, Männer- und Frauen-Gesprächsgruppen, die über die ganze Studiendauer bestehen bleiben.Alte Muster aufgeben – und neue einüben
Studienleiter Michael Girgis unterstrich am Freitag Morgen, das IGW wolle nicht künstlich Veränderungsprozesse bei den Studierenden anstossen, aber dazu befähigen, mit Impulsen, Erschütterungen und Krisen umzugehen. „Wir sind nicht dafür verantwortlich, was uns im Leben geschieht – aber wie wir damit umgehen.“ Zum Veränderungsprozess gehören nach Girgis auch die Bereitschaft, Rechenschaft zu geben, und anhaltendes Üben und Trainieren. Denn: „Gott hat ein paar Ideen mehr für dein Leben!“ Nach den Workshops am Freitag Nachmittag u.a. zu Seelsorge, Evangelisation und Medienarbeit – auch ein Besuch in der Lenzburger Ausstellung ‚Glaubenssachen‘ konnte gewählt werden – fanden sich die Teilnehmenden und Freunde zum Diner und anschliessenden Kabarett ein.
Nahe am Leben
Am Samstag feierten 300 Angehörige, Freunde und Studierende den Studienabschluss der 52 Diplomanden. Pastor Tony Nyffenegger rief die Anwesenden auf, sich in das Bild Christi verwandeln zu lassen. Die Umgestaltung des Christen in das Bild Christi müsse das Ziel aller Veränderungsprozesse bleiben. Die IGW-Leitung nutzte den Tag zur Information über die vielfältigen Angebote; fünf Absolvierende wurden über ihre Veränderungen während des Studiums kurz interviewt.Mit 114 neuen Studierenden hat IGW in der Schweiz und Deutschland nun insgesamt 370 Personen, die in einem der 7 Studiencenters oder auf dem Korrespondenzweg studieren und daneben in einer christlichen Gemeinde oder einem Werk arbeiten. In der Studienreform wurden die Ausbildungsgänge Bologna-gerecht zu Bachelor- und Master-Programmen umgestaltet. Die Studierenden, die jetzt ins zweite Jahr eintreten, werden als erste Bachelor-Abschlüsse erhalten.

Freudentag: Absolventen 2007 und Dozenten des IGW.
Quelle: Livenet / IGW
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