Ruhezeiten einhalten

Die meisten Chefs haben Verständnis

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Arbeitende brauchen Ruhe und Auszeiten, sonst leidet die Arbeit.
Ununterbrochene Erreichbarkeit ist für die meisten Berufstätigen selbstverständlich geworden. E-Mail und Handy durchbrechen die Grenzen zwischen Job und Privatleben. Darunter leiden Gesundheit und Beziehungen. Verschaffen Sie sich Pausen und Feierabend!

Laut einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom sind 88 Prozent der Berufstätigen auch ausserhalb ihrer regulären Arbeitszeit für Kunden, Kollegen oder Vorgesetzte erreichbar. So schön es ist, immer erreichbar zu sein, braucht der Mensch doch Kommunikations- und Entspannungspausen. Wer rund um die Uhr erreichbar ist, wird zum Sklaven seiner Arbeit und läuft Gefahr, auszubrennen. Hier ein paar Tipps, wie man die Ansprüche des Jobs und notwendige Pausen unter einen Hut bringen kann.

Grenzen erkennen und ziehen

Auch wenn man auf der Karriereleiter nach oben kommen will, ist es überlebenswichtig, Auszeiten einzuplanen. Burnout ist inzwischen zur Volkskrankheit geworden, was daran liegt, das viele Menschen ihre Grenzen nicht erkennen und nicht wahrhaben wollen, dass jeder Mensch Pausen braucht.
 
Nicht ohne Grund empfiehlt Gott in den Zehn Geboten, den Ruhetag einzuhalten: «Sechs Tage könnt ihr arbeiten, aber der siebte Tag ist ein Ruhetag, der mir, dem Herrn geweiht ist.» (Die Bibel, 2. Mose, Kapitel 31, Vers 15).
 
Tag und Nacht mit Arbeit und Schlaf sind ebenso wichtig für die Gesundheit eines Menschen, wie der Rhythmus zwischen Arbeitswoche und Sonntag. Den Feiertag zu «heiligen», wie es auch in der Bibel steht, bedeutet: Einen Tag in der Woche nicht zu arbeiten. Auszuruhen. Zeit für die Familie und sich selbst zu haben. Und sich Zeit zu nehmen für den, der dieses Gebot erfunden hat und dem man dieses Leben verdankt: Gott.

Erreichbarkeit mit dem Arbeitgeber absprechen

Besprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber, wann sie erreichbar sind und wann nicht. Machen Sie sich frei von dem Druck, immer verfügbar zu sein – es geht meistens nicht um Leben und Tod.
 
Sinn macht es zum Beispiel, wenn Sie vorschlagen, noch eine Stunde nach Dienstschluss per Telefon oder E-Mail erreichbar zu sein. Am Sonntag gar nicht. Erklären Sie Ihrem Vorgesetzten, dass Sie zu Dienstzeiten effektiver sind, als wenn Sie nach Dienstschluss schnell eine E-Mail oder ein Telefonat dazwischen schieben müssen. Erklären Sie ihm, dass Ihre Familie einen hohen Stellenwert für Sie hat, Werte sind immer mehr gefragt.

Auszeiten zu «Ausschalt»-Zeiten machen

Trauen Sie sich und schalten Sie Ihr Mobiltelefon und Ihren Computer aus. Und den Fernseher und das Radio gleich noch dazu. Es tut gut, immer wieder einen Gang runterzuschalten. Planen Sie Auszeiten in ihrem Terminkalender ein. Gehen Sie spazieren. Meditieren Sie, beten Sie. Nur wenn Sie immer wieder auftanken, können Sie dauerhaft Leistung bringen und ein gesundes Leben führen.
 
Weitere Artikel zum Thema:
Stress – Es geht wieder los!
Tipps gegen den Stress – Stress im Beruf


Autor: Miriam Hinrichs

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