Achtteilige Serie geehrt

Preis für Doku über «Mercy Ships»

Über das auch in der Schweiz vertretene christliche Werk «Mercy Ships» drehte der «National Geographic» eine Doku-Serie. Diese erhielt nun einen gewichtigen Preis in London. Gezeigt wird in der Reihe unter anderem, wie auf dem Schiff Operationen durchgeführt werden und medizinische Schulung angeboten wird.

Zoom
Das Kamerateam von «The Surgery Ship» steht vor dem Schiff «Africa Mercy».
Die Dokumentations-Serie des «National Geographic» gewann den Preis in der Kategorie «Best Human Interest Documentary» der «Association for International Broadcasting Awards» in London. «The Surgery Ship» («Das Operations-Schiff») bildet das Leben auf dem grössten Spital-Schiff einer NGO ab, nämlich der «Africa Mercy». In den Kliniken dieses Kreuzers werden entlang der Küste Westafrikas kostenlose Operationen durchgeführt und medizinische Beratungen angeboten. Dazu kommt medizinische Bildung.

«Es war ein Privileg»

Die Serie, die von «Media Stockade» produziert und im «National Geographic» ausgestrahlt wurde, wurde als Siegerin gekürt. Auf der Short-List fanden sich weitere Produktionen, die im «Channel 4» und «Channel 5» gesendet worden waren, sowie Programme aus Belgien, Dänemark und Südkorea.

Madeleine Hetherton, Produzentin der Serie: «Ich bin begeistert darüber, dass wir diesen Preis erhalten. Wir sind sehr stolz auf diese Serie. Es war ein Privileg, die aussergewöhnliche Arbeit von 'Mercy Ships' zu dokumentieren und wir hoffen, dass die Dokumentation weiterhin gesehen werden kann.»

Erfreut und bewegt

Lea Milligan, Direktorin des britischen Zweigs von «Mercy Ships»: «Wir sind hoch erfreut, dass 'The Surgery Ship' den Preis gewonnen hat. Wir danken den Produzenten, dass sie die heroische Arbeit unser heroischen, freiwilligen Mitarbeiter dokumentierten. Ich bin überzeugt, dass durch diesen Preis die Verbreitung der Serie wächst und ebenso die Familie der Unterstützer von Mercy Ships, welche die Arbeit ermöglicht.»

Die Serie umfasst acht Episoden und erzählt die Geschichte der Volontäre. Sie sind oft bewegt von der Courage ihrer Patienten, die mit anderen Umständen kämpfen als man sie in der westlichen Welt kennt. Innovative Technik auf dem Schiff ist nötig, um beispielsweise Tumore, verformte Glieder und Verbrennungen zu operieren und behandeln.

 

Zum Thema:
Erfolgreiche Hilfsaktion: Mercy Ships behandelte mehr als 15'000 Menschen in Madagaskar
2'000 Operationen geplant: «Africa Mercy» zurück in Madagaskar
25 Jahre nach Mauerfall: Aus DDR-Torpedoschiff wird christliches Seminarboot

Datum: 07.11.2017
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Christian Today

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