VCH Schweiz wächst

«Es macht immer noch Sinn, christliche Hotels zu führen»

Mit dem Hotel Kurhaus Grimmialp in Schwenden BE und dem Zentrum Eckstein in Baar ZG hat der Verband Christlicher Hotels VCH zwei neue Mitglieder aufgenommen. Nach wie vor seien christliche Hotels gefragt, sagt VCH-Präsidentin Cornelia Flückiger.

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Der Vorstand des Verbands Christlicher Hotels VCH.
Über 40 Hoteliers nahmen am Montag, 3. April 2016, an der Mitgliederversammlung des Verbands Christlicher Hotels im Seminarhotel Seeblick in Emmetten teil. Wichtigster Punkt war die Aufnahme zweier neuer Hotels. Das Hotel Kurhaus Grimmialp in Schwenden (Diemtigtal) sowie das Zentrum Eckstein der Fokolarbewegung in Baar wurden als neue VCH-Mitglieder aufgenommen.

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Cornelia Flückiger
«Es macht immer noch Sinn, christliche Hotels zu führen», ist VCH-Präsidentin Cornelia Flückiger überzeugt. Dies zeige sich nicht nur im Wachstum des Verbands, sondern auch im ungebrochenen Interesse der Gäste. «Nach wie vor fragen und 'googeln' viele Leute nach einem christlichen Hotel.» Es werde offenbar als Qualitätsmerkmal wahrgenommen, wenn ein Hotel nach christlichen Werten geführt wird. «Früher galten christliche Hotels oft als verstaubt, wohl auch wegen der langen Andachten, doch heute ist das kaum mehr der Fall. Die Hoteliers gehen mit der Zeit und müssen ihren Betrieb rentabel führen.» Was Flückiger besonders freut, sind die jungen Hoteliers, die regelmässig an die Tagungen kommen, sich stark engagieren und somit zur guten Atmosphäre im VCH beitragen würden.

Marketing als grosser Pluspunkt

Eine Mitgliedschaft bringe für Hotels wie das Kurhaus Grimmialp vor allem werbetechnisch viele Vorteile mit sich, sagt VCH-Präsidentin Cornelia Flückiger auf Anfrage. «Das Kurhaus Grimmialp hätte selbst nicht die Mittel, so Werbung zu machen, wie dies auf der gemeinsamen VCH-Plattform möglich ist.» Auch das Zentrum Eckstein der katholischen Fokolarbewegung, könne dadurch vor allem auch unter evangelikalen Christen eine grössere Bekanntheit erreichen. Der katholische Hintergrund habe an der Mitgliederversammlung nicht zu Diskussionen geführt, berichtet Cornelia Flückiger. «Das Zentrum Eckstein ist klar christuszentriert, was uns sehr wichtig ist. Wir klären dies jeweils genau ab.» Hotels mit esoterischen Angeboten beispielsweise hätten keine Chance, in den VCH aufgenommen zu werden.

Wirtschaftlich schwieriges Umfeld

Neben Finanzen und Budget wurde natürlich auch über das vergangene Jahr diskutiert, das für viele Hotels im VCH ein schwieriges Jahr war. Dabei entspricht die Situation der christlich geführten Hotels exakt jener des gesamten Tourismus in der Schweiz, erklärt Cornelia Flückiger. «In städtischen Gebieten sind die Hotels recht gut unterwegs, schwieriger sieht es für die Hotellerie in den Kantonen Graubünden, Tessin, Wallis und teilweise auch Bern aus.» An der Mitgliederversammlung sei trotzdem eine positive Stimmung zu spüren gewesen, freut sich Flückiger. «Wir lassen uns nicht beeindrucken und sind überzeugt, dass wir als christliche Hotels eine Zukunft haben.»

Zum Thema:
Euro-Mindestkurs: VCH-Hotels lassen sich nicht unterkriegen
Christliche Hotels (VCH): Flucht nach vorne antreten und so der Frankenstärke trotzen
Euro-Absturz – Was nun?: Christen in der Wirtschaft verfallen nicht in Panik

Datum: 08.04.2016
Autor: Florian Wüthrich
Quelle: Livenet

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