Am 23. August hat das TDS, das Theologisch-Diakonische Seminar Aarau, 21 Studierende begrüsst. Mit dem neuen Studienjahr wird das halbe Jahrhundert voll. An der Feier in der Methodistenkirche Aarau nahmen sechs AbsolventInnen der Studiengänge Katechetik/Jugendarbeit und Theologie/Mission ihre Zertifikate entgegen und wurden mit Gebet verabschiedet. Zum fünften Mal hat das TDS Zertifikate für die beiden teilzeitlichen Studiengänge vergeben. Sie werden seit 2002 angeboten, um Bedürfnissen von ...
Theologische Ausbildungsstätten gehen heute anders auf die Studierenden ein; die Postmoderne lässt grüssen. Livenet.ch unterhielt sich mit den Leitern dreier Schweizer Schulen: Paul Kleiner, Rektor des Theologisch-Diakonischen Seminars TDS, Michael Girgis, Co-Rektor des Instituts für Gemeindebau und Weltmission IGW, und Heinz Strupler, Leiter der Gemeindegründer- und Pastorenschule ISTL. Livenet.ch: Wie gehen Sie mit den Herausforderungen der Postmoderne um? Michael Girgis, IGW: Wir boten ...
Die Bibel verstehen und sich in einer Sprache des Glaubens verständigen können: darum geht es in der Kirche. Der Theologe Karl Barth, der vor 40 Jahren starb, hat dazu wesentliche Impulse gegeben, sagt der US-Theologe Bruce L. McCormack. Der Professor am renommierten Princeton Theological Seminary hielt am 15. Dezember in Aarau einen Vortrag zur Aktualität Barths. McCormack versteht sich als Brückenbauer zwischen Evangelicals und traditionsbewussten Reformierten - und äussert sich als ...
Von der Gesellschaft sondern sich mehr und mehr Gruppen ab und gehen eigene Wege. Christen nehmen dies kaum wahr , findet Fluri Bärtsch. Wer springt in die Subkultur und müht sich ab, dass Jesus Christus auch in ihr bekannt wird? Die eine Gesellschaft gibt es nicht mehr; sie fächert sich unübersehbar auf. Neben und unter der Mehrheit, die in den grossen Medien dargestellt ist, leben immer mehr Subkulturen, die zunehmend eigenen Werten und Weltbildern verpflichtet sind und sich gegen aussen ...
Die Werte der Postmoderne haben einen spürbaren Einfluss auf die freikirchlichen Gemeinden der Deutschschweiz. Die Leiterkonferenz der Freikirchen diskutierte am 28. März in Bern, wie das Evangelium von Christus in der Wohlfühlgesellschaft ankommt. "Kann Jesus der besondere Wettbewerbsvorteil des Christentums sein?", fragte Paul Beyeler in seinem Votum zum Tagesthema herausfordernd. Vergleichbar einem Produkt, das sich durch seine überlegene Qualität gegen Konkurrenzprodukte ...
Deutschland begeht den Reformationstag am 31. Oktober, im Gedenken an den Thesenanschlag Luthers 1517, der den Stein der Reformation ins Rollen brachte. Zu diesem Anlass hat der EKD-Ratsvorsitzende und Berliner Bischof Wolfgang Huber skizziert, wie Denken und Glauben, Gewissheit und Selbstkritik aufeinander bezogen sind – sein sollten. Den Beitrag veröffentlichte die Frankfurter Allgemeine Zeitung online. Laut Huber gehört die Verbindung von Glauben und Vernunft „zu den bestimmenden ...
Der Umgang mit den Finanzen wie die Predigt, der Kirchenraum wie das Gemeindemitteilungsblatt: Alle Bereiche kirchlichen Lebens sind wichtig und Ausdruck geistlichen Lebens. In seinem neuen Buch "Tanz der Farben" erzählt Peter Dettwiler von der "Leichtigkeit des Kircheseins", die entsteht, wenn Kirche als Gemeinschaft verstanden wird. "Wir sind in der Kirche immer in Gefahr, die verschiedenen Bereiche unterschiedlich zu gewichten. Beten ist wichtiger als das Geld, ...
Die letzten Jahren haben zwei Trends im Gemeindebau gezeigt, die scheinbar entgegengesetzt verlaufen: Gemeinde wird kleiner, und Gemeinde wird grösser. Der Gemeindeforscher Reinhold Scharnowski (DAWN Europa) plädiert für eine Synthese, die beide ...
Das Time Magazine zählt ihn zu den 25 einflussreichsten Evangelikalen Amerikas, da er auf Konferenzen landesweit für ein neues Lesen der Bibel und ein anderes Gemeindeleben plädiert: Brian McLaren ist der führende Kopf der Emergent-Bewegung. In ...
„Vorsicht bei christlicher Endzeitliteratur!“, warnt der Tübinger Theologe Rolf Hille. Es gelte aufzupassen, wenn einzelne prophetische Bibeltexte mit Tagesereignissen verbunden werden. Denn: Die Sichtweise und Vorgehensweise der Autoren sei „häufig sehr selektiv” und willkürlich. Fakten und Zitate würden so ausgewählt und zugespitzt, dass ein klar festgelegter Zeitplan für das Ende der Welt entstehe. Falls die Zeitansagen dann aber nicht zuträfen, habe dies schwerwiegende ...