Lobpreis

Wie kann man den Namen Gottes heiligen?

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Wie soll man (an)beten? Jesus hat auf diese Frage mit dem «Vater unser» geantwortet. Der allererste Satz nach der Anrede ist: «Geheiligt werde Dein Name.» Gottes Namen zu heiligen soll also für Christen die oberste Priorität sein. Eine Lebenseinstellung, eine Grundhaltung, die auch im Lobpreis eine Grundlage darstellt.

Was bedeutet Gottes Namen zu heiligen? Gott ist vollkommen heilig, er hat nichts mit dem Unrecht, der Vergänglichkeit und dem Verderben der Welt gemeinsam. Schuld und Dreck passen nicht zu ihm. Seinen Namen zu heiligen bedeutet, seinen Namen nicht durch den Dreck ziehen. Ihn nicht auf gleiche Ebene mit einem selbst oder anderen Dingen zu stellen. Ihn als Höchsten, Kostbarsten und Erstrebenswertesten anzuerkennen. Wer sich Christ nennt, sollte sich bewusst machen, dass er mit seinem Lebensstil für diesen Namen steht.

Grundhaltung im Lobpreis

Auch wenn man sich grundsätzlich bemüht, Gott zu gefallen, vergisst man manchmal im Lobpreis, wem man sich da gerade nähert. Es ist der Heilige, der Höchste, der Kostbarste. Es tut gut, sich das bewusst zu machen. Er ist heilig! Und doch darf ein Mensch sich ihm nahen. Gott ist mehr als der nette Kumpel von nebenan, mehr als der Buddy, mit dem man rumhängt. Ja, Gott will unser Freund sein, aber er ist und bleibt der Heiligste! Wer ihm nahe sein will, sollte das wahrnehmen.

Lobpreis als Werkzeug

Im Lobpreis hat man eine gute Möglichkeit, Gottes Namen zu heiligen. Man kann durch Loben und Singen seinen Namen gross machen. Ihn rühmen und preisen, für das, was er getan hat und täglich tut. Es sollte ihm Lobpreis weniger darum gehen, was man selbst braucht und sich von Gott wünscht. Es geht um den Heiligen und darum, ihn zu verehren. Der Rest ergibt sich dann von selbst. Als Lobpreisleiter sollte man sich genau überlegen, welche Lieder man auswählt. Denn man hat die Chance, eine ganze Gemeinde in einen Lobpreis zu führen, der Gottes Namen heiligt. Und das ist es doch, worum es geht!

Mehr zum Thema Musik & Lobpreis: Das Livenet-Dossier


Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Livenet.ch

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