VFG-Präsident zum Jahreswechsel

«Ein Jahr 2012 mit vielen konkreten Resultaten»

An der Schwelle ins neue Jahr blickt Max Schläpfer als Präsident des Schweizer Freikirchen-Verbandes zurück und dankt Freiwilligen und Angestellten für die Arbeit, die sie in den christlichen Gemeinden tun. Er ruft auf, zielstrebig anzupacken und Gottes Hilfe zu erwarten.

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«Gemeinden tun ihren Dienst in der Kraft des Geistes»: Max Schläpfer.
Am Ende des Jahres 2011 bin ich zuallererst dankbar für die vielfältige Arbeit, die in unseren Gemeinden geleistet worden ist. Diese unspektakuläre, manchmal auch mühsame Kleinarbeit bewirkt enormen Segen. Menschen werden dadurch mit der Liebe Gottes erreicht und erfahren Trost und Hilfe in schwierigen Lebenssituationen. Gemeindemitarbeiter begegnen geistlichen und sozialen Nöten und in Gottesdiensten wird die gute Nachricht von Jesus Christus verkündigt.

In der Missionsarbeit werden Projekte umgesetzt, die zur Verbesserung der Lebensbedingungen in benachteiligten Ländern beitragen und solche, die den Gemeindebau stärken. Es wird so viel getan und es beschäftigt mich, dass man darüber zu wenig hört. Ich danke allen Pastoren, Missionaren, Gemeindemitarbeitern und vor allem den freiwillig Mitarbeitenden für ihr Engagement im Jahre 2011. Bravo!

Was Gemeinden über Jahrzehnte leisten

Gemeinsam mit allen andern christlichen Gemeinden und Werken mitzuhelfen, das Reich Gottes in der Schweiz zu verbreiten, ist ein lohnenswerter und schöner Auftrag. Viele Begegnungen haben mir im vergangenen Jahr geholfen, die Freude und Leidenschaft für diese Aufgabe nicht zu verlieren. Im Jahr 2011 haben einige unserer Gemeinden Jubiläen gefeiert, zu denen ich als Referent eingeladen wurde. Diese Gemeindebesuche haben mir auf besondere Weise die Güte Gottes und seine Liebe zu seinem Volk gezeigt. Zu sehen, dass nach vielen Jahrzehnten diese Gemeinden immer noch bestehen und ihren Dienst in der Kraft des Geistes tun, hat mich begeistert.

Bewährtes und Neues

Wir leben in Zeiten grosser Umbrüche, besonders auch in Europa. Schon 2011 war davon gekennzeichnet und die Veränderungen werden im neuen Jahr wahrscheinlich noch schneller vorangehen. Dies wird die christlichen Gemeinden noch mehr als früher herausfordern, sich den neuen Gegebenheiten anzupassen. Sie müssen ständig Formen und Wege finden, um die Botschaft des Evangeliums wirksam zu verbreiten. Dazu braucht es Weisheit, Bewährtes und Neues richtig gegeneinander abzuwägen.

Es braucht auch Mut, die biblische Botschaft treu umzusetzen und es braucht Gnade, um gleichzeitig gesellschaftlich relevant zu sein. Dabei muss das Evangelium immer konkrete Auswirkungen haben, es darf nicht Theorie sein. Wir können es uns nicht leisten, ineffizient und ineffektiv zu arbeiten. Diese Welt braucht die Kraft des Wortes Gottes und die in der Schrift versprochenen Zeichen, davon soll sie berührt werden. Das Reich Gottes zeigt sich in Resultaten: dass Menschen gerettet, geheilt und verändert werden.

Einander fördern – ohne Leerlauf

Dazu brauchen wir die gegenseitige Hilfe und Unterstützung und dafür möchte ich mich 2012 noch mehr einsetzen. Im langfristigen Projekt des Reiches Gottes sind wir gerufen, einander zu ermutigen, einander zu dienen und einander zu fördern. Durch die vielfältigen Dienste, die der Herr gegeben hat, sollen seine Kraft und seine Liebe in die Welt kommen, möglichst ohne Leerlauf. Darauf machte Paulus die Korinther aufmerksam, wenn er davon sprach, keine Luftschläge zu machen (Die Bibel, 1. Korintherbrief, Kapitel 9, Vers 26). Ich träume von einem Jahr 2012 mit vielen konkreten Resultaten oder – um im Jargon der Bibel zu sprechen – mit möglichst viel Frucht.

Max Schläpfer ist Präsident des Verbandes VFG – Freikirchen Schweiz und der Schweizerischen Pfingstmission.

Webseiten:
Freikirchen Schweiz (VFG)
Schweizerische Pfingstmission


Autor: Max Schläpfer
Quelle: Livenet

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