30 Tage: Im Ramadan für Muslime beten

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Muslime in Kairo warten im Ramadan auf den Sonnenuntergang.
Der islamische Monat Ramadan ist der Besinnung gewidmet, tagsüber wird auf Genüsse verzichtet. Ab dem 13. September sind 1,3 Milliarden Muslime aufgerufen, nach dem Gebot Mohammeds zu fasten und zu beten. Während dieses Fastenmonats wollen Christen erneut für die islamische Welt beten. Das Interesse an der Gebetsaktion ist in der Schweiz ungebrochen.

Die fast täglichen Gewaltakte islamistischer Gruppen irgendwo auf der Welt ermüden und drohen uns gleichgültig werden zu lassen. Anderseits stützt die Berichterstattung über Glaubens- und Interessenskonflikte zwischen Christen und Muslime das grosse Interesse an der Gebetsaktion „30 Tage Gebet für islamische Welt“. Die Broschüre mit Infos und Gebetsanliegen für jeden Tag findet in der Deutschschweiz mit 25’000 ausgelieferten Exemplaren grossen Absatz. Insgesamt wird der Gebetskalender in 42 Sprachen gedruckt.

Viele Muslime hören von Jesus

Viele Christinnen und Christen sind motiviert, während eines Monats anhand des Plans für Muslime in den verschiedenen Ländern zu beten. „In den letzen Jahren haben viele Menschen in islamischen Ländern von Jesus gehört und ihm ihr Leben anvertraut“, schreibt Christine Schirrmacher, Leiterin des Islam-Instituts der Deutschen Evangelischen Allianz, im Geleitwort des Gebetskalenders. Dies sollte Christen ermutigen, im Gebet für die Verbreitung der befreienden Botschaft zu kämpfen.

Glaubenspflicht

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Dekoriertes Minarett in Cairo zum Beginn des Ramadan.
Die Aktion „30 Tage Gebet für die islamische Welt“ lädt Christinnen und Christen ein, während des islamischen Fastenmonats – dieses Jahr vom 13. September bis 12. Oktober – für die rund 1.3 Milliarden Muslime in der ganzen Welt zu beten. Der Fastenmonat Ramadan, in dem von Sonnaufgang bis Sonnenuntergang gefastet wird und der zusätzlichen Verzicht vorschreibt, gehört neben dem Glaubensbekenntnis, dem täglichen Gebet, den Almosen und der Walfahrt nach Mekka zu den religiösen Pflichten der Muslime. Während dieser Zeit konzentrieren sich viele auf das Studium des Koran, besuchen Moscheen und wenden sich ihren Mitmenschen zu.

Die Suche nach bedingungsloser Annahme

Zu dieser Glaubenspflicht meint Schirrmacher: „Der Fastenmonat ist Ausdruck des Gehorsams der Gläubigen. Er ist eine Prüfung des Glaubens und bringt nicht zuletzt die Suche nach Wohlgefallen bei Gott zum Ausdruck. Weltweit beten Christen und Christinnen im Ramadan für Muslime, welche die bedingungslose Annahme als geliebte Kinder Gottes und die feste Gewissheit der Vergebung und Errettung im Islam nicht erfahren haben.“

Der 36-seitige Gebetskalender ist auch als Familienausgabe erhältlich. Er enthält Informationen über den Islam und stellt jeden Tag eine Volksgruppe oder eine Situation vor, für die gebetet werden soll. Er ist bei den Büros der nationalen Evangelischen Allianzen (Zürich, Stuttgart, Wien) zu beziehen oder von ihren Homepages herunterzuladen.

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Evangelische Allianz

Bearbeitung Livenet

Datum: 16.08.2007
Quelle: SEA

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