Gebet mit Auswirkungen

Wie Latino-Gemeinden ein unerreichtes Volk Afghanistans erreichten

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Vor etwas mehr als drei Jahren begann das US-Zentrum für Weltmission damit, Tausende Gemeinden in Lateinamerika zum Gebet zu motivieren. Im Zentrum stand ein unerreichtes Volk in Afghanistan. Doch was ein christlicher Radiodienst im Nahen Osten als Antwort auf die Gebete erlebte, ist fast unglaublich.

Konkret ging es um Gebet für die Paschtunen, eine der grössten, am wenigsten erreichten Volksgruppen der Welt. Es gibt über 30 Millionen Paschtunen und sie leben in Afghanistan. Doch hat solches Gebet überhaupt Auswirkungen? Und wie kann man diese messen? «Wenn ihr euch fragt, ob Gebet tatsächlich eine Auswirkung hat, dann können wir euch in diesem speziellen Fall den Beweis dafür liefern», sagt David Taylor vom US-Zentrum für Weltmission.

Plötzlich Tausende Rückmeldungen

Ein christlicher Radiodienst überträgt schon seit Jahren Sendungen für die Paschtunen und erhielt dabei etwa 60 Rückmeldungen monatlich auf ihr Programm. «Als Tausende Gemeinden in Lateinamerika für die Paschtunen zu beten begannen, erhielt dieser Radiosender plötzlich Hunderte und schliesslich Tausende Rückmeldungen im Monat», berichtet Taylor. «Wie in der biblischen Geschichte von den Jüngern, deren Netze all die Fische nicht mehr tragen konnten, bittet dieser Dienst nun andere um Hilfe, um das unerwartete Interesse am Evangelium aufzufangen.»

Weil er andere segnete: Von HIV geheilt

Einige der Kirchen, die für die Paschtunen beten, befinden sich in El Salvador. In einer dieser salvadorianischen Gemeinden lag ein Mann im Sterben, weil er an AIDS erkrankt war. «Er beschloss, zu den Gebetstreffen am Mittwoch zu kommen, die sich auf die Paschtunen konzentrierten», erzählt Taylor. «Während er für sie betete, spürte er, wie der Heilige Geist auf ihn kam und sich in seinem Körper bewegte. Er hatte das Gefühl, dass er geheilt würde. Am nächsten Tag ging er zum Arzt, um sein Blut testen zu lassen. Als die Schwester mit den Resultaten zurückkam, strahlte sie. Sein Blut war vollkommen frei vom HI-Virus.»

Taylor sieht darin eine wertvolle Lektion für Glaubende. «Wenn wir die Nationen segnen, dann segnet uns Gott im Gegenzug. Dies ist das Prinzip, das wir in Psalm 67 finden: 'Es sollen dich preisen die Völker, Gott; es sollen dich preisen die Völker alle. Die Erde gibt ihren Ertrag; Gott, unser Gott, wird uns segnen.'»

Zum Thema:
«Tag der Unerreichten»: Rick Warren und Co. wollen zwei Milliarden Menschen erreichen
Initiative «Völker ohne Bibel»: 20'000 beten für die Arbeit, die noch nicht existiert
Oft gebetet – neu verstanden: Gebet, das die Welt umspannt
Die Macht des Gebets: Eine Pastorentochter auf Abwegen – und wie sie zurückfand

Datum: 25.06.2017
Quelle: Joel-News

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