Berner Oberland

Mehr Regio-Gebet nach Treffen auf dem Niesen

Am 19. August haben 50 Beterinnen und Beter auf dem Niesen für ein kräftigeres sichtbares Wirken Gottes im Berner Oberland gebetet. Regionale Treffen mit diesem Ziel sollen wieder monatlich stattfinden.

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Die Teilnehmer des Regio-Gebets auf dem Niesen.
Der nächste Gebetsabend findet am Freitag vor dem Bettag, 16. September 2011, um 20 Uhr im Christlichen Lebenszentrum (CLZ) in Spiez statt. Gebetsnächte hatte es nach der Thuner Konferenz «Frisches Wasser» im April 1996 über mehrere Jahre regelmässig gegeben.


Christinnen und Christen im Berner Oberland erhoffen und erwarten, dass alte Zusagen Gottes sich erfüllen und ein geistlicher Aufbruch die Region tiefgreifend verändert. «Die guten Absichten Gottes sind klar», sagt Walter Bernhard, Koordinator der Gebetsbewegung, und verweist auf prophetische Worte in der Bibel, die in konkrete Situationen hinein gesprochen wurden. «Aber es braucht Menschen, die darum ringen, dass sie realisiert werden.»

«Neues Kapitel» für die Region

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Der Berg Niesen

Der Niesen überragt als markante Felspyramide den Thunersee. Er wird vom inneren Kreis der Gebetsbewegung seit Jahren im Sommer besucht. Nach einer Lobpreiszeit im Christlichen Lebenszentrum CLZ Spiez fuhren die Teilnehmenden am 19. August 2011 gegen Mit

tag auf den Berg, der eine einzigartige Rundsicht in die Täler des Berner Oberlands gewährt.

Auf der Gipfelplattform beteten die 50 Christinnen und Christen eineinhalb Stunden unter dem Eindruck, «dass Gott in unserer Region ein neues Kapitel aufschlägt». Laut Walter Bernhard rechnen die Betenden damit, dass Gott seine Engel, Diener in der unsichtbaren Welt, für seine Zwecke einsetzt.

Spontan gebetet

Das Niesengebet geht auf Frühjahr 1996 zurück. Verantwortliche und Freiwillige der Konferenz «Frisches Wasser» trafen sich Wochen danach zu einem gemütlichen Abend. Nach einem spontanen Impuls von Erich Reber begannen die Anwesenden für die umliegenden Täler zu beten. Dadurch festigte sich das Verlangen, gemeinsam vor Gott für die Region einzutreten. Es verbindet bis heute Verantwortungsträger in Freikirchen, Wirtschaft und Politik.

Erben der frühen Zeugen

Die einheimischen Christen sehen sich als Erben derer, die vor über tausend Jahren den Glauben bezeugten. In den Felsen auf der Nordseite des Thunersees lebte der irisch-keltische Mönch Beatus. Er gehört für Walter Bernhard wie Gallus und Fridolin und andere zu den «eigentlichen Aposteln der Schweiz».

Vom Burgunderkönig Rudolf II., der im 10. Jahrhundert in der Region lebte, wird ein Traum berichtet: Er sah eine grosse Stadt mit zwölf Toren. Auf jedem Tor hielt ein Engel Wache.

Dies wurde als Auftrag gedeutet, zwölf Tochterkirchen der bereits bestehenden Kirche von Einigen zu bauen. In Frutigen, Leissigen, Aeschi, Wimmis, Uttigen, Thierachern, Scherzligen, Thun, Hilterfingen, Sigriswil, Amsoldingen und Spiez wurden die Kirchen errichtet.

Die Gebetsbewegung, in der sich vor allem Mitglieder der zahlreichen Freikirchen der Region sammeln, will Christen in ein anhaltendes gemeinsames Engagement führen. Davon profitiert auch die Evangelische Allianz der Region Thun, welche diakonische Grosseinsätze und zwei ProChrist-Evangelisationen mit Ulrich Parzany durchgeführt hat.


Webseiten:
Gebet für die Schweiz
Evangelische Allianz Thun
Schule für Heilung
Heilungsräume Schweiz

Datum: 25.08.2011
Autor: Peter Schmid
Quelle: Livenet.ch

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Noch nie wurden so viele Christen verfolgt wie heute. Die überkonfessionelle Menschenrechtsorganisation CSI (Christian Solidarity International) organisiert im fünften Jahr eine Mahnwache und weist hiermit auf die verfolgten Christen weltweit hin.

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