Vor dem Gottesdienst

Sich auf Gott vorbereiten

Wenn man auf eine Hochzeit geht, richtet man sich her, sucht vorher ein passendes Geschenk und eine schöne Karte. Auch wenn man ein Treffen mit seinem Chef hat, bereitet man sich gut vor. Oder ein Date, tagelang denkt man an nichts anderes und überlegt, wie man das Treffen besonders gestalten kann. Aber wie ist das, wenn man einen Gottesdienst besucht, in dem man hofft, Gott zu begegnen? Eigenartig, dass man sich dafür kaum vorbereitet.

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Wie bereiten Sie sich auf einen Gottesdienst vor?
Stellen Sie sich vor, jeder aus der Gemeinde würde jeden Tag für den nächsten Gottesdienst beten. Dass Gott die Herzen öffnet und auf ihn vorbereitet, dass die gemeinsamen Lieder vor Gott als vollmächtige Anbetung ankommen. Dass Gott mitten in diesem Gottesdienst da ist...

Der Gottesdienst, nur ein weiterer Termin?

Oft sieht man den Gottesdienst als einen weiteren Termin auf dem Kalender. Und vergisst dabei, dass diese Zeit eine tiefe Begegnung mit Gott sein kann. Ja, der Alltag schluckt Zeit, Nerven und Energie und manchmal schleppt man sich mit letzter Kraft in die Kirche. Trotzdem sollten wir nicht vergessen, was der Gottesdienst und die gemeinsame Lobpreiszeit bedeuten. Es täte uns selbst gut, schon vor dem Gottesdienst unsere Herzen auf Gott einzustimmen.

Wie man sich vorbereiten kann

Vielleicht würde es schon helfen, wenn man sich immer wieder vor Augen hält: In ein paar Tagen ist es so weit, ich möchte Gott ganz nahe sein. Ich möchte meinem Schöpfer zujubeln und ihm danken, für alles, was er Gutes an mir tut.

Die wenigsten wohnen gleich neben der Kirche, sondern haben einen kleinen Weg vor sich. Wie wäre es, wenn man diese Minuten Fahrtzeit Gott widmet und betet, dass er die Herzen öffnet und vorbereitet.

Wir alle sind nur Menschen, machen Fehler und geraten manchmal aneinander. Vielleicht sollte man sich angewöhnen, noch vor dem Gottesdienst anderen zu vergeben und um Verzeihung zu bitten.

«Gott aber, von dem alle Ermutigung und aller Trost kommen, schenke es euch, dass ihr in Frieden miteinander lebt, so wie es euch Christus gezeigt hat. Dann erst könnt ihr alle wie mit einer Stimme Gott, den Vater unseres Herrn Jesus Christus loben und preisen.» (Die Bibel, Brief an die Christen in Rom 15,5-6)


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