Frauenfrühstückstreffen

Eine 25-jährige Erfolgsgeschichte

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Von Treffen in Kleingruppen entwickelten sich die Frauenfrühstückstreffen zu Versammlungen in Konferenzsälen.
Aus einzelnen Treffen im Wohnzimmer entstanden seit 1983 in der ganzen Schweiz überkonfessionelle Frühstückstreffen in grösserem Rahmen von Frauen für Frauen mit total bereits über 200’000 Besucherinnen.

Als die Schweizerin Barbara Jakob anfangs der 80er-Jahre einige Frauen nach Küsnacht zu sich nach Hause einlud, um in gemütlicher Atmosphäre über alltägliche Sehnsüchte und Bedürfnisse zu reden, ahnte sie noch nichts von den Auswirkungen der trauten Runde. Sie versuchte einfach mit Nachbarinnen und Bekannten Ehe-, Beziehungs- sowie Glaubensfragen anzugehen.

Im September 1983 fand das erste grosse Treffen im Hotel International in Zürich-Oerlikon statt. Über 700 Frauen verschiedener Altersstufen aus Zürich und Umgebungen fanden sich ein und räumten damit die letzten Zweifel der Initiantinnen aus. Tatsächlich entsprach dies einem grossen Bedürfnis. Denn Frauen sprechen leichter über ihre Probleme unter sich, als wenn Männer dabei sind.

Die Idee der Frühstückstreffen breitete sich rasch von Zürich in der ganzen Schweiz aus. Inzwischen finden an vierzig Orten in der deutschen, welschen und italienischen Schweiz in regelmässigen Abständen rund 3 bis 4 mal im Jahr solche Events mit Frühstück, Referat und passender Umrahmung statt.

Fragen zum Alltag

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Barbara Jakob, Gründerin der Frauenfrühstückstreffen.
Das Patronat führt “Campus für Christus“, dem die schweizerische Koordination obliegt. Die überkonfessionellen Treffen sind organisatorisch selbständig und werden von ehrenamtlichen Teams aus Landes- und Freikirchen für Frauen von verschiedener sozialer und konfessioneller Herkunft gestaltet. Es geht dabei meist um grundsätzliche Fragen zum christlichen Glauben und dessen Umsetzung im Alltag, sowie um Hilfestellung und Tipps bei Problemen, Ermutigung und Trost.

Die Idee eines Gesprächsforum für Frauen ist bis heute dieselbe geblieben. Frauen laden ihre Freundinnen und Bekannten zu den Veranstaltungen ein. In der Tischrunde entwickeln sich Gespräche über das Thema. Die Frauen haben so Gelegenheit, Gemeinschaft zu pflegen, Impulse und Anregungen aufzunehmen und sich mit andern zu Glaubens- und Alltagsfragen auszutauschen. Die Treffen stossen auf ein grosses Echo, weil die Zusammenkünfte weder eine Verpflichtung noch eine Mitgliedschaft voraussetzen. Wer will, kann sich später zwecks Vertiefung, einer Diskussionsrunden anschliessen.

Aus kleinen Gruppen entstanden über die Jahre immer grössere Kreise. Nach einem anfänglichen Boom hat sich die Teilnehmerinnenzahl bei 80 bis 150 Frauen pro Veranstaltung eingependelt. Inzwischen hat die Idee Schule gemacht und bis über die Landesgrenzen hinaus Anklang gefunden.

Über die Landesgrenzen hinaus

Weitere christliche Organisationen, Kirchen und Gemeinschaften bieten ähnliche “Frauenzmorgen” an. An die hundert Ableger haben sich bereits in der Schweiz gebildet und in Deutschland finden in über 200 Städten solche Treffen statt. Auch in Österreich beginnen sich, solche Gruppen zu bilden.

Datum: 24.05.2007
Autor: Antoinette Lüchinger

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