Übernatürliche Träume

Im Iran zeigt sich Jesus persönlich

Durch die barbarischen Akte des IS sprechen manche von Krieg und Hoffnungslosigkeit. Mitten in diesem von Menschen angerichteten Unheil zeigt sich Gott an Orten, wo einzig die Dunkelheit zu regieren scheint – unter anderem im Irak und im Iran.
Muslim betet auf Steg

«Neben der Dunkelheit, die reinkommt, sehen wir eine wachsende Präsenz Gottes. Menschen werden offen für das Evangelium, sie erleben Jesus und beginnen ihm nachzufolgen, auch wenn sie einen muslimischen Hintergrund haben», sagt Hassan (Name geändert). Er leitet ein Gebetshaus in Kurdistan und trifft oft auf Menschen, die unabhängig voneinander eine übernatürliche Begegnung mit Jesus erlebten.

«Es sind Menschen, die durch den IS vertrieben worden sind, es sind solche aus Flüchtlingslagern und solche, die schon vorher hier lebten. Sie erleben Jesus in Träumen und Visionen.»

«Ich will dich retten»

Diese Begegnungen beschränken sich nicht auf Gebiete, welche der IS kontrolliert. Diese Geschehnisse erstrecken sich über den ganzen Nahen Osten, wie «CBN News» berichtet. «In einer Nacht, als ich im Bett lag, träumte ich. Das Licht sprach zu mir, so wie wenn ich normal rede», erinnert sich die Iranerin Abby (Name geändert). «Es sagte: 'Abby, komm zu mir. Ich will dich retten und erlösen.' Ich verstand nicht, wie das geschehen sollte.» Abby berichtet weiter, wie andere im Traum sie ermutigt hätten, mitzukommen. Das habe sie geglaubt.

In einer christlichen Gemeinde fanden Abby und ihre Mutter schliesslich aus eigenem Antrieb zu Christus, «und wir realisierten, dass sich mein Traum um Jesus gedreht hatte. Er ruft uns, um uns zu erlösen. Er will uns Ruhe und Leben geben.» Wenn Abby dies erzählt, weiss sie gleichzeitig auch um die Gefahr solcher Aussagen: «Wenn die Mitmenschen von meinem Glauben hören, werde ich zurückgewiesen. Es gibt soziale Unterdrückung. Und wenn die Regierung von meinem Glauben hört, werde ich hingerichtet.»

«Eine Kraft strömte in mein Herz»

Eine andere Iranerin, Dilara (Name geändert), begann das Neue Testament zu lesen. «Als ich damit begann, spürte ich, wie eine Kraft aus der Bibel in mein Herz strömte.» Mehr und mehr habe sie gespürt, dass sie nicht mehr die gleiche Person sei.

Sie sei aus einem sehr toten und sehr schlechten Leben gekommen, doch etwas Einmaliges sei geschehen – ein Traum folgte: «Als ich eines Nachts ins Bett ging, sah ich Jesus. Er sprach über das ewige Königreich Gottes. Als ich Jesus sah, zeigte er auf mich. Er sagte, dass ich das Evangelium lesen soll, um meinen Glauben zu stärken, damit ich in der Lage wäre, meinen Glauben meinen Freunden weiterzusagen.» Sie habe ihn als König gesehen und sein Reich habe sich über das ganze Universum erstreckt. Heute spüre sie, dass sie einen grossen Schatz habe. «Und je mehr ich davon weggebe, desto mehr erhalte ich zurück.» Der Iran sei ein sehr gefährlicher Ort. «Wenn du nicht wie die Mehrheit denkst, giltst du als Rebell und bist an Leib und Leben bedroht.»

Die Königs-Krone

Ein junger Iraner, Kian (Name geändert), träumte ebenfalls. «Da war ein Mann, er hatte Kratzzeichen im Gesicht und er trug eine Königskrone. Aus jedem Teil seines Körpers strömte viel Licht und viele knieten vor ihm.» Dieser Traum sei tagtäglich in ihm lebendig. Später habe er noch andere Dinge in den Träumen gesehen, doch jener erste Traum sei der Wendepunkt in seinem Leben gewesen.

«Viele Menschen finden durch Träume zu Christus», erklärt Kian. Einfach so könne man sich nicht vorstellen, wie Jesus erscheint. «Doch ich erlebte es mit meinen eigenen Augen und jeder Mensch sucht nach einer Heimat und nach Wahrheit.» Die Iraner würden durch schwierige Zeiten gehen, «der einzige, der die Situation ändern kann, ist Christus persönlich.»

Dürsten nach Antworten

Die iranischen Mullahs versuchen, das Christentum aus der islamischen Republik zu verdrängen. Dennoch sprechen viele Beobachter von der weltweit am schnellsten wachsenden Kirche. «Die Ernte ist sehr reif und die Menschen sind unzufrieden», erklärt Hassan, «sie haben alles verloren und leben im Schmerz. Sie brauchen Hilfe und sie sind bereit zuzuhören.» Es gebe darunter auch schlechte Leute, die zerstören und töten wollten, doch es seien viel mehr da, die echt nach Antworten im Leben dürsten.

«Und wir sollen als Licht und Salz da sein, um in dieser Zeit zu wirken», sagt Hassan, «um seine Stimme und Hand zu sein, welche die gute Nachricht über sein Königreich weitergeben.»

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Datum: 12.12.2015
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet.ch/BCN/CBN

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