Vom Weinbergbesitzer und den betrügerischen Pächtern 1 Wenn Jesus zu den Menschen redete, gebrauchte er oft Beispiele. So erzählte er: «Ein Mann legte einen Weinberg an, zäunte ihn ein, stellte eine Weinpresse auf und baute einen Wachtturm. Dann verpachtete er ihn an einige Weinbauern und reiste ins Ausland. 2 Zur Zeit der Weinlese beauftragte er jemanden, den vereinbarten Anteil an der Ernte abzuholen. 3 Aber die Weinbauern gaben ihm nichts, sondern schlugen ihn nieder und jagten ihn davon. ...
19 Nachdem Jesus, der Herr, das gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und nahm den Platz an Gottes Seite ein. 20 Die Jünger aber zogen hinaus und verkündeten überall die Heilsbotschaft. Der Herr war mit ihnen und bestätigte ihr Wort durch Zeichen seiner Macht. Übersetzung: Hoffnung für Alle Kommentar 16,19 Vierzig Tage nach seiner Auferstehung wurde unser Herr "in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes". Dies ist seine Ehren- und Machtstellung. 16,20 ...
12 Danach erschien er zwei von ihnen in einer anderen Gestalt, als sie unterwegs waren. 13 Sie kamen voller Aufregung nach Jerusalem zurück, um es den anderen zu berichten. Aber auch ihnen glaubten sie nicht. Der Auftrag an die Jünger 14 Wenig später erschien Jesus den elf Jüngern, während sie gemeinsam assen. Er wies sie zurecht, weil sie in ihrem Unglauben und Starrsinn nicht einmal denen glauben wollten, die ihn nach seiner Auferstehung gesehen hatten. 15 Dann sagte er zu ihnen: «Geht ...
9 Jesus war am Sonntagmorgen von den Toten auferstanden und erschien zuerst der Maria aus Magdala, die er von sieben Dämonen befreit hatte. 10 Sie lief zu den Jüngern, die um Jesus trauerten und weinten, 11 und berichtete ihnen: «Jesus lebt! Ich habe ihn gesehen!» Aber sie glaubten ihr nicht. Übersetzung: Hoffnung für Alle Kommentar Weil in zwei wichtigen alten Manuskripten des Markusevangeliums die Verse 920 fehlen, glauben viele moderne Theologen, dass sie nicht authentisch sind. Dennoch ...
Jesus ist auferstanden 1 Nachdem der Sabbat vorüber war, kauften Maria aus Magdala, Salome und Maria, die Mutter von Jakobus, Öle und Salben, um den Toten einzubalsamieren. 2 Früh am Sonntagmorgen, gerade als die Sonne aufging, kamen die Frauen zum Grab. 3 Schon unterwegs hatten sie sich besorgt gefragt: «Wie werden wir nur den schweren Stein von der Grabkammer wegrollen können?» 4 Um so erstaunter waren sie, als sie merkten, dass der Stein nicht mehr vor dem Grab lag. 5 Sie betraten die ...
Jesus wird begraben 42-43 Am Abend ging Joseph von Arimathia, ein geachtetes Mitglied des Hohen Rates, zu Pilatus. Joseph wartete auf das Kommen des Reiches Gottes. Weil am nächsten Tag Sabbat war, entschloss er sich, Pilatus schon jetzt um den Leichnam Jesu zu bitten. 44 Pilatus wollte nicht glauben, dass Jesus schon gestorben war. Darum rief er den Hauptmann und erkundigte sich: «Lebt Jesus tatsächlich nicht mehr?» 45 Als der Hauptmann das bestätigte, überliess er Joseph von Arimathia den ...
Jesus stirbt am Kreuz 33 Am Mittag wurde es plötzlich im ganzen Land dunkel. Diese Finsternis dauerte drei Stunden. 34 Gegen drei Uhr rief Jesus laut: «Eli, Eli, lama sabachthani?» Das heisst: «Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?»2 35 Einige von den Leuten, die dabeistanden, meinten: «Er ruft den Propheten Elia.» 36 Einer von ihnen tauchte sofort einen Schwamm in Essig und steckte ihn auf einen Stab, um Jesus davon trinken zu lassen. «Wir wollen doch sehen, ob Elia kommt und ...
Die Kreuzigung 22 Sie brachten Jesus nach Golgatha; das bedeutet Schädelstätte. 23 Dort wollten die Soldaten ihm ein betäubendes Getränk geben: Wein mit Myrrhe. Aber Jesus wollte nichts davon trinken. 24 Dann nagelten sie ihn an das Kreuz. Seine Kleider verlosten sie unter sich. 25 Es war neun Uhr morgens, als sie ihn kreuzigten. 26 Über ihm wurde ein Schild angebracht, auf dem man lesen konnte, weshalb er verurteilt worden war. Darauf stand: «Der König der Juden!» 27 Mit Jesus wurden zwei ...
Jesus wird verhöhnt und misshandelt 16 Die römischen Soldaten brachten Jesus in den Hof des Palastes. Dort riefen sie die ganze Mannschaft zusammen. 17 Sie zogen ihm einen roten Mantel an, damit er wie ein König aussehen sollte, flochten einen Kranz aus Dornenzweigen und drückten ihm den als Krone auf den Kopf. 18 Dann nahmen sie Haltung an und grüssten Jesus voller Hohn: «Es lebe der König der Juden!» 19 Mit einem Stock schlugen sie Jesus auf den Kopf, spuckten ihn an und knieten vor ihm ...
Die Juden erzwingen das Todesurteil 6 Nun war es üblich, dass Pilatus jedes Jahr zum Passahfest einen Gefangenen begnadigte, den das Volk selbst auswählen durfte. 7 Bei politischen Unruhen war kürzlich jemand ermordet worden. Zusammen mit den Anführern dieses Aufstandes hatte man einen Mann, der Barabbas hiess, gefangengenommen. 8 Vor dem Palast des Pilatus forderte jetzt eine grosse Menschenmenge die Freilassung eines Gefangenen. 9 «Was meint ihr? Soll ich euch den 'König der ...

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Samstag 04. September 2010 um 19.00 Uhr
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