Ungeteilte Liebe (1. Korinther 10,14-22)

Mit leidenschaftlichem Ernst ringt Paulus um das Verständnis und die Einsicht der Korinther: Ihr verderbt euch selbst, macht die ganze Gemeinde kaputt, wenn ihr weiter die Feste im Götzentempel mitmacht. Man kann als Christ nicht am Abendmahl teilnehmen und dann so weiterleben, als habe sich nichts geändert. Schon nach den Ordnungen im Alten Testament war beides nicht voneinander zu trennen: das Essen vom Opfer und der Dienst für Gott (3. Mose 7,5-6). Das Gleiche gilt für Menschen, die beim Abendmahl am Leib und Blut Christi teilhaben: Sie stehen ausschliesslich in seinem Dienst. Wenn sich Christus ganz in uns hineingibt, damit wir Anteil haben an seinem Sterben und Auferstehen, dann will er uns auch ganz für sich beanspruchen. Die vorbehaltlose Liebe des Sohnes Gottes kann nur mit unserer ungeteilten Liebe erwidert werden.

„Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.“ 1. Johannes 4,19

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