Freiheit oder Selbstverwirklichung? (1. Korinther 9,19-23)

Paulus setzt hohe Massstäbe damit, wie er sich darum bemüht, dass andere zum Glauben kommen. Verleugnet er sich dabei nicht selbst? Wo bleibt da seine Persönlichkeit? Muss sich der Glaubende immer und jedem anpassen? Wird man damit nicht unglaubwürdig und wetterwendisch? Paulus würde heftig widersprechen. Ihm geht es weder um Selbstverleugnung noch darum, anderen nach dem Mund zu reden. Er ist sich seiner selbst mehr als bewusst, wenn er sagt: „Ich bin frei von jedermann.“ Aber damit jeder das Evangelium verstehen kann, versucht er, sich in jeden hineinzuversetzen. Neudeutsch sprechen wir von Empathie. Paulus wird von der Liebe zu den Verlorenen angetrieben, und letztlich erkennt (und verwirklicht) er sich und Gottes Gnade auf diesem Weg umso mehr.

 „So könnt ihr mit allen Heiligen begreifen, welches die Breite und die Länge und die Höhe und die Tiefe ist.“ Epheser 3,18

Anzeige

Diese Artikel könnten Sie interessieren

Interview zu Pfingsten
Der Heilige Geist ist ein «mega Schatz». Er wohnt in jedem Menschen, der sich Gott anvertraut, doch er ist nicht einfach zu fassen. Das meinen zwei...
Dossier
Herzlich willkommen im Pfingst-Dossier!
Nur ein Gebet entfernt
Super, dass du auf diese Seite gelangt bist. Vielleicht hast du ziellos herumgesurft. Vielleicht hast du «gegoogelt». Wer du auch bist, ich ermutige...
Arche vor Köln
Europas erster Bibelpark ist eine Arche Noah im Massstab 1:2. Das kunstvoll eingerichtete Schiff ankert derzeit in Köln. Livenet.ch interviewte den...

Werbung

RATGEBER

Verbindlichkeit Versprochen ist versprochen, oder?
Jeder Mensch behauptet von sich selbst, er sei verbindlich. Doch beim Nachprüfen bemerkt er, dass...

Adressen

CGS ECS ICS

Werbung

VERANSTALTUNGEN

27. Mai, 19.30Uhr in Suhr
lebe deine Berufung – mach einen Unterschied in dieser Welt!
17. Juni 2012, 10 Uhr in Bad-Zurzach