27. Mai, 19.30Uhr in Suhr
Und warfen sie Jesu vor die Füße, und er heilte sie."
Es klingt so brutal: sie warfen sie Jesu vor die Füße!
Aber so ähnlich hab ich's im Kidrontal erlebt, daß nackte,
verkrüppelte oder blinde Kinder uns von den bettelnden Eltern
vor die Füße geworfen wurden, um uns zu einem Almosen zu
zwingen. Ja, wenn man dabei die Heilung erlebte, wenn die
Geworfenen gesund aufstehen und jauchzend weggehen könnten,
wie damals, dann läßt man sich dieses Werfen noch gefallen.
Im Geistlichen geht es uns heute noch ähnlich: unsere Nöte
sind Ungeheuer, die werfen uns Jesu vor die Füße! Wir sind
auf ihn geworfen und wir bleiben mit nassen Augen und stummem
Jammer der Seele so bei ihm liegen, bis er uns aufhebt
und heilt und tröstet. Mancher hat nur Hilfe gegen eine
Augenblicksnot bei Jesus gesucht und hat eine Heilung für die
Ewigkeit gefunden. Darum wollen wir die Nöte nicht schelten,
die so rauh mit uns verfuhren und uns zu ihm trieben. Zum
Bösen laufen wir selbst; zu Jesus muß man uns oft erst
mit Schmerzen und Schlägen hintreiben. Wenn wir uns nur der
Sachlage ganz deutlich bewußt werden, daß wir die Geworfenen
sind und nicht die Verworfenen - daß wir dazu das äußere
Elend erlebten, damit wir die innere Herrlichkeit erlangten!
Aber so ähnlich hab ich's im Kidrontal erlebt, daß nackte,
verkrüppelte oder blinde Kinder uns von den bettelnden Eltern
vor die Füße geworfen wurden, um uns zu einem Almosen zu
zwingen. Ja, wenn man dabei die Heilung erlebte, wenn die
Geworfenen gesund aufstehen und jauchzend weggehen könnten,
wie damals, dann läßt man sich dieses Werfen noch gefallen.
Im Geistlichen geht es uns heute noch ähnlich: unsere Nöte
sind Ungeheuer, die werfen uns Jesu vor die Füße! Wir sind
auf ihn geworfen und wir bleiben mit nassen Augen und stummem
Jammer der Seele so bei ihm liegen, bis er uns aufhebt
und heilt und tröstet. Mancher hat nur Hilfe gegen eine
Augenblicksnot bei Jesus gesucht und hat eine Heilung für die
Ewigkeit gefunden. Darum wollen wir die Nöte nicht schelten,
die so rauh mit uns verfuhren und uns zu ihm trieben. Zum
Bösen laufen wir selbst; zu Jesus muß man uns oft erst
mit Schmerzen und Schlägen hintreiben. Wenn wir uns nur der
Sachlage ganz deutlich bewußt werden, daß wir die Geworfenen
sind und nicht die Verworfenen - daß wir dazu das äußere
Elend erlebten, damit wir die innere Herrlichkeit erlangten!
Datum:
24.06.2010
Autor: S. Keller
Quelle: Fossilien: Stumme Zeugen der Vergangenheit
Autor: S. Keller
Quelle: Fossilien: Stumme Zeugen der Vergangenheit
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