Zürcher Stadtmission

Notschlafstelle für Wanderarbeiter

Auch im kommenden Winter soll die temporäre Notschlafstelle für EU-Wanderarbeiter wieder öffnen. Die Leiterin der Zürcher Stadtmission, Regula Rother, bestätigte am 29. Oktober eine Meldung des Radio SRF 1.

Erstmals im vergangenen Winter hat die Zürcher Stadtmission die Notschlafstelle in Betrieb genommen. Sie sei an 23 Nächten geöffnet gewesen. Insgesamt habe es laut Rother 460 Übernachtungen von Personen aus 17 Nationen, vorwiegend aus EU-Ländern, gegeben. Wie viele Personen das Angebot in Anspruch genommen hätten, konnte die Leiterin der Stadtmission nicht angeben. 


Im kommenden Winter plane man einer Wiedereröffnung der temporären Notschlafstelle. Aber nur wenn es «wirklich kaltes Wetter» sei, erklärte Rother. Den Kältegrad, an dem man sich orientieren werde, habe man noch nicht festgelegt. Zudem müssten auch neue Räumlichkeiten gefunden werden, da die Liegenschaft, in der sich die Notschlafstelle befunden habe, abgerissen werde. Man sei intensiv daran, nach einer geeigneten Liegenschaft zu suchen.

Die Stadtmission könne mit dem temporären Angebot lediglich Nothilfe anbieten, sagte Rother weiter. Man wolle nicht Menschen während drei Monaten «durchfüttern» und so «falsche Hoffnungen» schüren. Die Gäste seien schlecht qualifizierte Menschen, die realistischerweise keine Chance auf dem Schweizer Arbeitsmarkt hätten. 



Die Zürcher Stadtmission wird getragen von der Stiftung der Evangelischen Gesellschaft des Kantons Zürich, die 2012 ihren 150. Geburtstag feierte.

Webseite:
Zürcher Stadtmission

Zum Thema:
Jubiläumsprojekt 150 Jahre: Zürcher Stadtmission schenkt sich einen Rundgang

Datum: 01.11.2013
Quelle: Kipa

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