Das Magazin "praxis" wird in "AUFATMEN" integriert

Mit der August-Ausgabe 2004 werden die beiden christlichen Magazine "praxis" und "AUFATMEN" fusioniert. Die "praxis"-Inhalte werden in einem zusätzlichen Praxisteil in "AUFATMEN" weitergeführt.

Ab der August-Ausgabe erscheint das Magazin "AUFATMEN" erstmalig mit einem "praxis"-Sonderteil von 32 Seiten. Das Magazin "praxis", das von der Arbeitsgemeinschaft für Gemeindeaufbau (AGGA) herausgegeben wurde, wird zukünftig als fester Bestandteil von "AUFATMEN" weiter bestehen.

Der Sonderteil in "AUFATMEN" wird den "praxis"-Schwerpunkten treu bleiben, aktuelle Themen der Gemeindeentwicklung aufzugreifen und sie anhand von Praxisbeispielen zu verdeutlichen. Am Umfang des bisherigen "AUFATMEN"-Inhalts soll sich gemäss "AUFATMEN"-Chefredaktor Ulrich Eggers nichts ändern, ebenso wenig am Preis des nun noch umfassenderen Magazins.

"Kein Wachstum ohne gute Wurzeln"

Die Themen "Gemeindeentwicklung" und "Gemeindewachstum" seien in den letzten Jahren in vielen kirchlichen Denominationen, Initiativen, Arbeitkreisen und Instituten aufgenommen worden, schreibt Oliver Schippers, Leiter des "Instituts für natürliche Gemeindeentwicklung" in Deutschland. Aus diesem Grund habe sich eine Erweiterung des "praxis"-Fundamentes aufgedrängt. Mit "AUFATMEN" als Partner komme zusammen, was auch organisch zusammengehöre, so Schippers.

Ulrich Eggers sieht die Synergien der beiden Magazine folgendermassen: "Es gibt kein Wachstum ohne gute Wurzeln. Aber alle Verwurzelung führt auch zu Wachstum im persönlichen Glauben und in der Gemeinde." Das biblische Anliegen von Johannes 15, in Jesus zu bleiben und Frucht zu bringen, sieht Eggers auch im Sinne von innovativen Gemeinden, die Oasen im Alltag sind und neue Wege zu den Menschen gehen. "AUFATMEN" vereint damit geistlichen Tiefgang sowie praktische Hilfen für die Gemeindearbeit in einem Heft.

Gemeindeaufbau kein Reizthema mehr

"praxis" erschien bereits 1979 zuerst unter dem Titel "Dynamische Gemeinde" und später unter dem Titel "Gemeindewachstum". Die im 1985 unter anderem vom Unternehmer Jörg Knoblauch mitbegründete Arbeitsgemeinschaft für Gemeindeaufbau (AGGA) in Deutschland hat am 12. Mai 2004 mit einem Fest- und Dankgottesdienst ihre Tätigkeit eingestellt. AGGA-Mitglied und evangelischer Pfarrer Jürgen Kroll dazu: "Gemeindeaufbau ist nicht mehr länger ein Reizthema in den Landes- und Freikirchen".

In der Schweiz fördert und berät die AGGA Schweiz seit 1987 Pfarrer, Gemeindemitarbeiter und ganze (Kirch-) Gemeinden in Seminaren, Tagungen, Konferenzen und Einzelberatungen. Die AGGA Schweiz, die durch wichtige Impulse aus Deutschland entstanden, aber ein selbstständiger Verein ist, führt ihre Tätigkeit weiter. Der gesamte Vorstand besteht aus Pfarrern der reformierten Landeskirche.

www.agga.ch
www.aufatmen.ch

Autor: Niklaus Mosimann
Quelle: bv-media

Datum: 02.09.2004

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