Neue Mitgliedschaftsstruktur

Missionsverband AEM öffnet sich für Gemeinden

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AEM-Schaltstelle: Martin Voegelin, Präsident Paul Stilli und Simon Wüthrich, Sekretariat (von rechts)
Die Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Missionen (AEM) der deutschen Schweiz gibt grösseren Werken mehr Gewicht und ermöglicht auch Gemeinden den Beitritt. Die Vertreter der 45 Missions- und Hilfswerke und theologischen Ausbildungsstätten, die die AEM bilden, genehmigten am Freitag in Zürich eine neue Mitgliedschaftsstruktur.

Neu kennt die AEM neben Vollmitgliedern (Werke, die interkulturell arbeiten) auch assoziierte und Einzelmitglieder. In diese zweite Gruppe fallen theologische Ausbildungsstätten und Werke mit kulturübergreifenden Arbeitsbereichen, aber „ohne spezifisch dafür eingestellte Mitarbeitende“.

Auch Gemeinden können beitreten

Neu können der AEM auch einzelne christliche „Gemeinden mit starkem transkulturellem Engagement“ (z.B. Ausländergottesdienste) und Einzelpersonen, die in diesem Bereich tätig sind, beitreten. Daneben wird es bei der AEM künftig den Beobachterstatus (interessierte Werke und Einzelpersonen, die noch nicht Mitglied werden wollen) und Gäste geben.

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Als Krankenschwester in Papua-Neuguinea: die Wycliffe-Mitarbeiterin Christiane Gysel

Abgestufte Stimmkraft

Bei den Vollmitgliedern wird die Stimmkraft neu auf die Mitarbeiterzahl abgestimmt: Werke mit maximal 30 Mitarbeitenden haben eine Stimme, grössere zwei, Werke mit über 60 Mitarbeitenden drei Stimmen; Ehepaare werden dabei einfach gezählt.

Der Vorschlag des Vorstands passierte nach Erläuterungen ohne Gegenstimmen. Mit der neuen Regelung hat die AEM klarere Kriterien für weiteres Wachstum; für interessierte Werke ist der Weg zur Mitgliedschaft transparent. Etwa 1'000 Missionare arbeiten in den Werken, die in der AEM verbunden sind.

Knappes Budget

Der Jahresbeitrag (bereits abgestuft) bleibt für Vollmitglieder gleich; für die assoziierten Mitglieder ermässigt er sich auf 2000 Franken (Einzelpersonen: 200 Franken). Die Delegierten genehmigten den Voranschlag 2005, der einen praktisch gleichen Gesamt-Aufwand von 226'000 Franken vorsieht. Die Mitgliederbeiträge sollen 160'000 Franken erreichen.

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Orientierung in der Missionsarbeit
Die AEM dient der Vernetzung und gegenseitigen Unterstützung der Organisationen, die teils auf mehreren Kontinenten, teils in einem Land tätig sind. Die Schweizerische Missions-Gemeinschaft (SMG), eines der grössten Werke, arbeitet auf eine bessere Pensionskassen-Regelung hin, die Mitarbeitenden der AEM-Werke offen stehen soll.

Vorstand: Konzentration auf die Hauptsachen

Nachdem sich Martin Voegelin als Exekutiv-Sekretär eingearbeitet hat, will sich der AEM-Vorstand vermehrt auf die strategische Ebene konzentrieren und den Ressortverantwortlichen das Tagesgeschäft überlassen.

Neu in den Vorstand gewählt wurde Walter Diem, Leiter von SIM-International für Südeuropa. AEM-Präsident Paul Stilli und Martin Saegesser (MEOS) möchten im Frühjahr 2005 zurücktreten. Mehrere Vorstandsmitglieder machten vor den Missionsleitern Werbung für die Tätigkeit im leitenden Gremium.

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Es gibt viel zu tun - Missionsfelder

Frischer Wind in Korntal

Die Deutschschweizer AEM will der neuen Trägerschaft der Akademie für Weltmission (AWM) in Korntal bei Stuttgart, die sie schon bisher unterstützt hat, als Gesellschafter angehören. AWM-Rektor Traugott Hopp erläuterte vor den Delegierten in Zürich die neue Fünfjahresstrategie der gGmbH, die einen Businessplan einschliesst. Die Belegung der Kurse in Korntal hat sich verbessert. – Zahlreiche Kurzberichte und Informationen rundeten die Herbstversammlung ab.

Schweizerische und ausländische Christen gemeinsam?

Bericht von der AEM-Frühjahrstagung 2004:
www.livenet.ch/www/index.php/D/article/154/16339/

www.aem.ch

Datum: 09.11.2004

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