Wie Johannes der Täufer

Treu die Plattform nutzen, die Gott einem gegeben hat

Zoom
Christen sollen mit ihrer Social-Media-Strategie auf Johannes den Täufer bauen. Dies rät Pastorenfrau Stacy Reaoch. Johannes haderte nicht, weil seine Anzahl «Follower» sank, sondern er deutete mit allem, was in seiner Macht stand, auf Jesus hin.

Die meisten Menschen in der westlichen Hemisphäre sind in sozialen Medien aktiv. Wohl die meisten wünschen sich, dass auch ihre Stimme gehört wird. Und manchen stellt sich die Frage, wie man den christlichen Glauben über die verschiedenen Plattformen weitergeben kann.

Manchmal wird Kritik laut, wenn sich ein Dialog über den Glauben in sozialen Netzwerken entwickelt. Eine mögliche Antwort lässt sich durch Lektionen bei einer prägenden biblischen Person finden, bei Johannes dem Täufer. Dieser Meinung ist jedenfalls Pastorenfrau Stacy Reaoch.

«Er ist es wert, dass man auf ihn hinweist»

Zoom
Stacy Reaoch
«Als ich vor kurzem das Johannes-Evangelium las, sprang die Idee von 'Followern' heraus, als ich von Johannes dem Täufer und den ersten Nachfolgern von Jesus las», schreibt Stacy Reaoch auf der Plattform «The Gospel Coalition». «Während Johannes Einfluss hatte, tat er alles, was in seiner Einflussmacht war, um auf Jesus hinzuweisen, als dieser in Erscheinung trat. Er wusste, dass dies der Messias ist und dass er es wert war, dass man auf ihn hinwies.»

Unentwegt wie Johannes

Aus dem Wirken von Johannes dem Täufer leitet Stacy Reaoch ab, dass man nicht jene beneiden soll, die online mehr Einfluss generieren, sondern dass man treu die Plattform nutzen soll, die Gott einem gegeben hat. «Was wäre, wenn wir, statt andere zu beneiden, den Scheinwerfer nutzen, um auf Jesus zu leuchten?» Und Reaoch weiter: «Johannes der Täufer ist ein Beispiel für einen Mann, den der Verlust der eigenen Anhänger nicht bewegte, weil er darauf fixiert war, Jesus zu erheben. Möge Gott uns Gnade geben, uns mehr darum zu kümmern, Jesus nachzufolgen und andere dazu zu ermutigen, das gleiche zu tun – statt darauf zu achten, ob die Zahl unserer Follower steigt oder sinkt.»

Zum Thema:
Bibelstudium mit Sadie: Duck-Dynasty-Star verbreitet Gottes Wort über Social Media
Kirche als Innovationsträgerin?: IT-Leiter beim ICF: «Ich sehe eine riesige Chance»
Zeit für eine digitale Reformation: Chancen und Ängste im Umgang mit dem Internet

Datum: 19.09.2017
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / Gospel Coalition, Hello Christian

Kommentar schreiben

Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu, um diesen Artikel zu kommentieren.
Anmelden
Mit Facebook anmelden

Publireportage

STH Basel
Wie lassen sich diese drei Begriffe «bibelorientiert – universitär – für Kirche und Gemeinde» vereinen? Am besten, Du kommst vorbei und machst Dir selber ein Bild davon.

Anzeige

Diese Artikel könnten Sie interessieren

J. Sacks und die Wir-Chance
Rabbi Jonathan Sacks malt das Bild einer Welt, die sich immer schneller verändert. Er referiert über Angst vor Spaltungen und Extremismus. Trotzdem...
Demo in Neuseeland
500 Christen trafen sich vor wenigen Tagen zum gemeinsamen Gebet vor dem Neuseeländischen Parlament. Der Grund: Wochen zuvor hatte der neue...
Suizidgedanken
Die Online-Nachfrage wächst, meldet die Organisation «Dargebotene Hand» (5. Februar). Meist meldeten sich auf diesem Weg jüngere Menschen, Suizid sei...
Keine Kernkompetenz der Kirche?
Der reformierte Zürcher Stadtverband hebt seine Fachstelle Kirche und Jugend auf. Stellenleiter Jürg Weisshaupt sucht nun selbst Unterstützung für...

Werbung

RATGEBER

Die Angst, etwas zu verpassen Wenn andere meine Träume leben
Manchmal wirkt es so, als hätten alle um einen herum ein aufregendes Leben. Den Traumjob, den...

Adressen

CGS ECS ICS

Werbung

VERANSTALTUNGEN

7.9.2018 - 24.3.2019 in Biel/Bienne

Livenet Service