Web-Präsenz fördert Umsätze

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Nach einer Trendstudie gewinnt die Internet-Präsenz für Shops immer mehr an Bedeutung. Bereits jeder dritte Konsument informiert sich im Internet. Für junge Käufer ist das Web bereits der wichtigste Informationskanal.

Für Hersteller von Elektrogeräten lohnt sich vor allem eine Internetpräsenz mit verkaufsförderndem Charakter. Laut Studie nimmt die Zahl derer, die das World Wide Web auch als Shopping-Kanal nutzen, immer mehr zu. Der Untersuchung zufolge liegt das Internet heute schon, nach der Beratung im Geschäft, an zweiter Stelle der Informationskanäle, die vor dem Kauf genutzt werden.

Rund ein Drittel (32,1 Prozent) gab an, sich bei seiner Kaufentscheidung von online verfügbaren Informationen leiten zu lassen. Nicht viel grösser (38,2 Prozent) ist der Anteil jener Konsumenten, die sich auch oder ausschliesslich auf die Beratung im Ladengeschäft stützen. Tipps aus dem Freundes- und Bekanntenkreis sowie Artikel in Zeitungen und Zeitschriften rangieren mit 17 und zehn Prozent unter "ferner liefen". Die gleiche Reihenfolge ergab sich bei der Frage, über welche Kanäle man sich allgemein über Neuheiten des Technikmarktes informiert. Bei den unter 25-Jährigen hat das Web der Beratung im Geschäft bereits den Rang abgelaufen (38 gegenüber 33,3 Prozent).

Online-Werbemarkt wächst in Europa stetig

Der europäische Online-Werbemarkt wird sich bis 2008 auf ein Volumen von 1,4 Mrd. Euro verdoppeln. Davon geht eine aktuelle Prognose des Marktforschers Forrester Research aus. Im Jahr 2003 wird Online-Werbung europaweit um 12,5 Prozent auf 793 Mio. Euro wachsen. Die drei grössten Online-Werbemärkte Grossbritannien, Deutschland und Frankreich werden auch 2008 weiterhin den Löwenanteil des europäischen Marktes ausmachen. Aber auch in kleineren Märkten werde die Werbung im Internet dank besserer Kenntnisse der Vor- und Nachteile bei den Unternehmen wachsen.

Firmen bieten jeden zweiten Job online an

In Deutschland wird mittlerweile jede zweite offene Stelle über das Internet vergeben. Der Online-Stellenmarkt Monster Deutschland http://www.monster.de hat erste Ergebnisse einer Studie bekannt gegeben, die gemeinsam mit dem Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Frankfurt durchgeführt wurde.

Laut Monster Deutschland besetzen die untersuchten deutschen Unternehmen derzeit 52 Prozent der Stellen über Online-Portale. Die firmeneigene Homepage spielt bei den Stellenvergaben eine wichtige Rolle. Immerhin 28 Prozent der Jobs werden darüber angeboten. 95 Prozent der Unternehmen sollen in ihrer Einstellungspraxis bereits mindestens einmal mit Online-Stellenmärkten gearbeitet haben. 25 Prozent der freien Jobs wurden über diese Online-Dienste vermittelt. "All diese Zahlen dokumentieren auf beeindruckende Weise die grosse Dynamik des Trends zur Mitarbeiterrekrutierung per Internet", sagte Monster Deutschland-Geschäftsführer Kai Deininger. Für 2004 kündigten 66 Prozent der befragten Unternehmen an, den Bewerberbereich ihrer Homepages weiter ausbauen zu wollen.

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Datum: 06.12.2003
Quelle: pte online

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